Großbritannien startet einen neuen Plan zur Dekarbonisierung von Schiffen bis 2050
2025-03-26 16:43
Merken

Kraftstoffe der Zukunft und Ladestationen in Häfen sind zum Kernstück eines neuen, umfassenden Plans des Vereinigten Königreichs geworden, der darauf abzielt, die Schifffahrt bis 2050 zu dekarbonisieren und gleichzeitig das Wachstum der Küstenwirtschaft zu unterstützen. Das neue Ziel, das alle Schiffe umfasst, die in britischen Gewässern operieren und die Häfen des Landes anlaufen, wurde vom britischen Schifffahrtsminister Mike Cain in einer Erklärung am 25. März 2025 angekündigt.

Im Rahmen des Plans werden Regierungen Unterstützung leisten, um sicherzustellen, dass Schiffe keine CO2-Emissionen mehr ausstoßen, und Schiffseigner, Betreiber und Wissenschaftler können die emissionsfreie Schifffahrt Wirklichkeit werden lassen. Im Mittelpunkt stehen die Förderung alternativer Kraftstoffe und die Schaffung der notwendigen Infrastruktur, um im Rahmen der Energiewende des Landes Lade- bzw. Betankungseinrichtungen für Schiffe bereitzustellen. Minister Cairn sagte, es sei Teil der Vision des „Plans für den Wandel“, Großbritannien als „Supermacht für grüne Energie“ zu positionieren.

Um dieses Ziel zu erreichen, hat sich Großbritannien ein stufenweises Reduktionsziel für die Treibhausgasemissionen gesetzt: eine Reduzierung um 30 % bis 2030, eine Reduzierung um 80 % bis 2040 und Null-Emissionen bis 2050. Regierungsvertreter sind überzeugt, dass der Plan es Großbritannien ermöglichen wird, die höchsten Umweltstandards der Internationalen Seeschifffahrtsorganisation zu erfüllen. Minister Kane betonte: „Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Durch die Zusammenarbeit mit der Industrie und internationalen Partnern senken wir die Emissionen in allen Bereichen der Wirtschaft.“

Die neue Vision sieht auch vor, die Schifffahrtsindustrie in das britische Emissionshandelssystem einzubeziehen. Das bedeutet, dass die Betreiber großer Schiffe wie Tanker und Kreuzfahrtschiffe möglicherweise mehr für ihre Emissionen zahlen müssen. Gleichzeitig wird erwartet, dass Investitionen in umweltfreundliche Kraftstoffe und technologische Lösungen den grünen wirtschaftlichen Aufschwung auf lokaler Ebene ankurbeln.

Die Regierung wird außerdem zwei Aufforderungen zur Beweisführung durchführen, um die Entwicklung von Maßnahmen zur Emissionsreduzierung an Liegeplätzen, zur Bewertung des zukünftigen Energiebedarfs in Häfen und zur Dekarbonisierung kleiner Schiffe zu steuern. Die neue Strategie, die Minister Kane gemeinsam mit dem Schweizer Technologieunternehmen ABB in Portsmouth vorstellte, zielt darauf ab, das Potenzial umweltfreundlicher Schifffahrtslösungen aufzuzeigen und private Investitionen zur Förderung dieser Bemühungen anzuziehen.

Richard Ballantyne, Geschäftsführer der British Ports Association, sagte, das UK SHORE-Programm sei ein „fantastisches Beispiel“ für Synergien zwischen Regierung und Privatsektor. Er begrüßte die Ankündigung der Regierung und wies darauf hin, dass die britischen Häfen ihr Engagement für Netto-Null-Emissionen bereits durch ehrgeizige Ziele und Investitionen in neue Technologien und Kraftstoffe unter Beweis gestellt hätten.

Auch Chris Hilling-Rooker, CEO der britischen Schifffahrtsbehörde, betonte die enormen Herausforderungen und Chancen der Dekarbonisierung. Er ist davon überzeugt, dass Großbritannien den Wandel weiter vorantreiben muss, um im Streben nach Wachstum eine sauberere und nachhaltigere Zukunft zu schaffen. Er begrüßte das Engagement der Regierung und freute sich auf die weitere Zusammenarbeit mit ihr bei ihrer Strategie zur Dekarbonisierung der Schifffahrt.

Die Nachricht kommt im Vorfeld der bevorstehenden Sitzung des Ausschusses für den Schutz der Meeresumwelt, bei der die britische Delegation voraussichtlich die Dekarbonisierung der globalen Schifffahrtsindustrie vorantreiben wird, mit dem Schwerpunkt, bis 2050 einen CO2-freien Betrieb zu erreichen. Gleichzeitig wurde eine neue Runde von Demonstrationswettbewerben für saubere Schifffahrt gestartet, um die Entwicklung sauberer maritimer Technologien wie Elektrizität, Wasserstoff, Ammoniak, Methanol und Windkraft zu unterstützen.

Diese Kurznachricht stammt aus der Übersetzung und Weiterverbreitung von Informationen aus dem globalen Internet und von strategischen Partnern. Sie dient lediglich dem Austausch mit den Lesern. Bei Urheberrechtsverletzungen oder anderen Problemen bitten wir um rechtzeitige Mitteilung, und wir werden die notwendigen Änderungen oder Löschungen vornehmen. Die Weitergabe dieses Artikels ist ausdrücklich ohne formelle Genehmigung verboten.E-Mail: news@wedoany.com