de.wedoany.com-Bericht: Auf der InfoComm 2026 präsentierte Lightware Americas seine Strategie, sich von einem traditionellen Hardwarehersteller zu einem Lösungsanbieter zu wandeln, der die komplexen Herausforderungen moderner Konferenzräume bewältigt. Roger Takacs, Executive Vice President of Sales des Unternehmens, erklärte, dass der Kern der diesjährigen Messe darin liege, den Unterschied zwischen dem „Verkauf von Hardware-Boxen" und dem „Anbieten von Lösungen" deutlich zu machen.

Takacs erläuterte im Gespräch mit AV Technology, dass Lightware ein lösungsorientiertes Unternehmen sei, das Produkte herstelle, um echte Probleme zu lösen, und nicht nur, weil die Konkurrenz ein bestimmtes Produkt habe. Diese Philosophie ziehe sich durch die drei Produktschwerpunkte, die Lightware auf der Messe präsentierte: USB-C-Lösungen für verschiedene Budgets, tiefe Integration in Unified Communications (UC)-Plattformen sowie den von Lightware so genannten neuen Trend „UC over IP".
Der erste Schwerpunkt ist die Demokratisierung des USB-C-Erlebnisses. Seit der Einführung der Flaggschiff-Serie Taurus vor fünf Jahren habe Lightware festgestellt, dass der Markt seine hochwertigen, funktionsreichen Lösungen gut annehme, Integratoren jedoch rückmeldeten, dass nicht jeder Konferenzraum alle Funktionen des Taurus benötige. Takacs wies darauf hin, dass die Rückmeldung aus dem Markt sei: „Das Produkt gefällt, aber der Funktionsumfang geht über den Bedarf hinaus." Aus diesem Grund präsentierte Lightware sechs Kategorien von USB-C-Lösungen, die von einfachen USB-C-auf-HDMI-Kabeln bis hin zum leistungsstarken Taurus UCX reichen und darauf abzielen, spezifische Funktionen zu verschiedenen Preispunkten anzubieten. Durch die Entfernung unnötiger komplexer Steuerungssysteme habe das Unternehmen kostengünstigere Optionen geschaffen, die gleichzeitig die von Integratoren und Endnutzern geforderte Zuverlässigkeit und intelligente automatische Umschaltung beibehalten. Dies helfe Integratoren, Supportkosten zu senken, die durch überdimensionierte Systeme entstehen.

Der zweite Schwerpunkt ist die tiefe Integration mit den wichtigsten UC-Plattformen, insbesondere Google Meet, Cisco und Microsoft Teams. Die Lösungen von Lightware können den Anrufstatus in Echtzeit überwachen. Am Beispiel der Google Meet-Zertifizierung zeigte die Technologie, dass sie intelligent erkennen kann, ob eine Besprechung läuft, und darauf basierend die Videorouting und Bildschirmfreigabe steuert. Diese native Integration stelle sicher, dass das System keine Fehlalarme auslöst, wenn ein Benutzer seinen Laptop anschließt, und so einen nahtlosen Workflow gewährleistet.
Der dritte Schwerpunkt ist die Weiterentwicklung von AV over IP zu UC over IP, ein von Lightware geprägter Begriff. Das Unternehmen arbeite daran, umfassende vernetzte Kollaborationsumgebungen zu schaffen, die Kameras, Mikrofone, Tastaturen und Mäuse in einen einheitlichen Workflow integrieren. Ein besonderes Highlight sei der neue 1G GVN-Transmitter mit USB-C-Eingang sowie eine Dante-Variante, die Dante-fähiges Audio direkt auf den Schreibtisch bringe und es Integratoren ermögliche, für einfache Mikrofone auf einen separaten DSP zu verzichten. Die 10G TPN-Serie demonstriere mit dem neuen Management- und Monitoring-Unit (MMU)-Gerät die Fähigkeit zur dynamischen Neukonfiguration von Räumen, bei der Ressourcen global verfügbar sind, wenn Räume zusammengelegt werden, und sofort isoliert werden, wenn sie getrennt werden.
Zur Marktdifferenzierung erklärte Takacs, dass der Kern von Lightware in der Konsistenz des Systemverhaltens liege. Unabhängig davon, ob ein Kunde einen einfachen Switcher für kleine Konferenzräume oder eine 10G AV-over-IP-Lösung für große Vorstandsetagen verwende, sei das Verhalten des Systems – einschließlich Laptop-Ladung, Videoverarbeitung und Anrufstatuserkennung – konsistent. Dieses Engagement für „zukunftssichere" Lösungen und ein konsistentes Design ziele darauf ab, sicherzustellen, dass Benutzer in verschiedenen Konferenzräumen das gleiche Bedienerlebnis haben.
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