Apple integriert Google Gemini als Programmierassistenten in Xcode 26.6
2026-06-27 14:33
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de.wedoany.com-Bericht: Apple hat Google Gemini in der Version Xcode 26.6 offiziell als Programmierassistenten in die integrierte Entwicklungsumgebung aufgenommen. Entwickler können diese Funktion nutzen, ohne auf das Herbst-Update warten zu müssen. Zuvor, nach der WWDC-Entwicklerkonferenz, wurde Google Gemini Mitte Juni erstmals in der Beta-Version von Xcode 27 eingeführt, begleitet von der Zusammenarbeit zwischen Apple und Google zur Verbesserung des Sprachassistenten Siri AI. Nun erstreckt sich diese Partnerschaft auf die Entwicklerwerkzeuge. Gemini tritt in Xcode gemeinsam mit dem bereits integrierten Anthropic Claude Agent und OpenAI Codex auf.

Seit Xcode 26 bietet Apple Entwicklern durch die direkte Integration von Agent-Coding-Funktionen einen niedrigschwelligen Zugang zur Nutzung populärer KI-Modelle für die App-Entwicklung. Diese Funktion wurde in der Version Xcode 26.3 erweitert. Informationen zur Leistung von Claude Code im direkten Vergleich mit GitHub Copilot finden Sie in einem Praxistest zu Hinweisen statt Codierung in Xcode. Apple plant, diese Integrationen in Xcode 27 weiter zu vertiefen und zeigte auf der WWDC zukünftige Fähigkeiten wie die parallele Verarbeitung mehrerer Anfragen. Darüber hinaus wird die Darstellung der Benutzeroberfläche weiter optimiert. Zuvor hatte Apple mit der eigenen Lösung Swift Assist experimentiert, die jedoch nie die Beta-Phase erreichte.

Die Version Xcode 26.6 selbst ist ein kleineres Update, das hauptsächlich das Software Development Kit aktualisiert und Fehler behebt. Es enthält Swift 6.3 sowie die Software Development Kits für iOS 26.5, iPadOS 26.5, tvOS 26.5, visionOS 26.5 und macOS 26.5.

Die Beta-Version von Xcode 27 ist nun für registrierte Entwickler verfügbar und bringt größere Veränderungen mit sich. Durch die Entfernung der Intel-Mac-Kompatibilität wird die Software um 30 % kleiner und läuft schneller. Entwickler, die mehrere Computer verwenden, können Einstellungen über iCloud synchronisieren. Personalisierte Änderungen an der Benutzeroberfläche und den Anzeigeeinstellungen werden automatisch auf andere Macs übertragen. Xcode 27 erlaubt es außerdem, für jedes Projekt ein eigenes Thema festzulegen, um das Erscheinungsbild des Editors anzupassen. Die Symbolleiste kann ebenfalls nach Bedarf angepasst werden.

Apple hat in Xcode 27 einen neuen Device Hub eingeführt, der gemischte Reaktionen hervorruft. Der Device Hub ersetzt den bisherigen Simulator zum Testen von Apps auf dem Mac. Es handelt sich um ein leistungsfähigeres Werkzeug, das neben der Verwaltung von Simulatoren auch die Verwaltung physischer Testgeräte integriert. Die Größe des Simulators kann dynamisch angepasst werden. Einige interpretieren dies als Hinweis auf ein faltbares iPhone im Herbst. Dieses neue Konzept fand in den ersten Reaktionen breite Zustimmung, weist jedoch noch Verbesserungsdetails auf: So berichten einige Entwickler, dass sie die pixelgenaue Darstellung des vorherigen Simulators vermissen. Apple wird dies wahrscheinlich in nachfolgenden Beta-Versionen verbessern.

Apple hat in Xcode 27 außerdem das offene Protokoll Agent Client Protocol eingeführt, das die KI-Schnittstelle erweitert. Gleichzeitig wird das Model Context Protocol nativ unterstützt, was Partnern die Tür für die direkte Integration ihrer Anwendungen öffnet. Dank lokaler KI-Modelle wird die KI-gesteuerte Code-Vervollständigung voraussichtlich schneller sein. Die endgültige Version von Xcode 27 wird voraussichtlich im Herbst zusammen mit iOS 27 und anderen wichtigen Software-Updates veröffentlicht.

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