de.wedoany.com-Bericht: Der brasilianische Verband der Bergbaustädte (Amig, Associação Brasileira de Municípios Mineradores) hat auf dem Weltbergbaukongress (WMC, Congresso Mundial de Mineração) in Lima, Peru, die Gründung eines lateinamerikanischen Ausschusses zur Koordinierung der Bergbauregulierungsrahmen in der Region vorgeschlagen. Der Vorschlag wurde von Marco Antônio Lage, dem Präsidenten des Verbandes, unterbreitet, von den Teilnehmern angenommen und vom peruanischen Minister für Energie und Bergbau, Waldir Eloy, unterstützt. Ziel ist es, eine gemeinsame Bergbaupolitik zwischen den Ländern der Region zu fördern, die Lieferkette für kritische Mineralien und die Lieferkette zu stärken, den Mehrwert der Produktion zu steigern und sicherzustellen, dass die Bergbauregionen wirtschaftliche und soziale Vorteile erzielen.

Lage wies während der Konferenz darauf hin, dass Lateinamerika seine Position als hauptsächlicher Exporteur von Bergbaurohstoffen ändern und stattdessen die lokale Verarbeitung und Industrialisierung fördern sollte. Seiner Ansicht nach stehen Länder wie Brasilien, Peru, Chile, Argentinien, Bolivien und Kolumbien vor ähnlichen Herausforderungen in den Bereichen Regulierung, Überwachung, Steuern und geologische Kenntnisse. Angesichts der steigenden globalen Nachfrage nach strategischen Mineralien für die Energiewende sei eine verstärkte regionale Koordinierung bereits notwendig.
Lage plädierte zudem für eine Reform des brasilianischen Regulierungsrahmens, eine verstärkte Investition in geologische Forschung und die Förderung öffentlicher Politiken, die Investitionen anziehen, Innovation und nachhaltige Entwicklung vorantreiben, um die lokale Entwicklung zu unterstützen.
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