Newmont aus den USA ruft auf dem Mining-Kongress 2026 zu kooperativem Denken im Bergbau auf
2026-06-28 16:25
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de.wedoany.com-Bericht: Die CEO von Newmont Corporation, Natascha Viljoen, rief auf dem World Mining Congress 2026 dazu auf, dass Industrie, Regierungen und Gesellschaft den Bergbau aus einer kooperativen Perspektive neu denken sollten. Der Schwerpunkt liege auf der effizienten Nutzung bereits investierten Kapitals und dem Aufbau langfristigen Vertrauens.

In der Podiumsdiskussion „Systemperspektive: Wie man aus bestehenden Ressourcen mehr Wert schöpft“ wies Viljoen darauf hin, dass die aktuelle Herausforderung nicht nur in der Entwicklung neuer Projekte liege, sondern vor allem in der Optimierung bestehender Projekte. Sie erklärte, dass Kapital bereits in Minen investiert sei, die Teams mit den Anlagen vertraut seien und der Wert genau in diesen laufenden Projekten liege. Sie betonte, dass man sich auf Exploration in der Nähe von Minen konzentrieren und Ressourcen jenseits der Bilanz erschließen sollte, da viele Wertschöpfungsmöglichkeiten bereits in den laufenden Betrieben zu finden seien.

Die Rolle des Humankapitals für die Produktivität und Transformation der Branche war ein weiterer Kernpunkt der Rede. Viljoen sagte, dass die Branche Investitionen manchmal in Geld messe, aber die Zeit, die in die Entwicklung der Mitarbeiter investiert werde, sei ebenfalls eine Investition. In Bezug auf Governance betonte sie, dass sowohl die Industrie, die Regierungen als auch die Gesellschaft Mineralien und Metalle benötigten, und wie diese abgebaut würden, sei die vor uns liegende Chance. Sie schlug vor, dass strukturelle Veränderungen mit dem Verständnis und der Verpflichtung zu den jeweiligen Rollen beginnen müssten.

Viljoen zitierte den Satz „Wenn du schnell gehen willst, geh allein. Wenn du weit gehen willst, geh gemeinsam“, um die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen öffentlichem und privatem Sektor bei der Bewältigung von Branchenherausforderungen zu unterstreichen. Sie warnte auch, dass selbst bei vorhandenen technischen und finanziellen Voraussetzungen das Fehlen einer gesellschaftlichen Akzeptanz Investitionen behindern könne. Abschließend rief sie die Akteure der Branche dazu auf, von der Reflexion zum kooperativen Handeln überzugehen und sich gegenseitig zur Förderung der Zusammenarbeit in die Pflicht zu nehmen.

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