Flexiteek aus Großbritannien arbeitet mit 207 OEMs zusammen und zielt auf 600 potenzielle Kunden ab
2026-06-28 17:24
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de.wedoany.com-Bericht: Steve Moore, Global Market Manager des Herstellers von synthetischen Teakdecks Flexiteek, gab bekannt, dass das Unternehmen derzeit mit 207 globalen OEMs (Original Equipment Manufacturers) zusammenarbeitet. Er schätzt, dass weltweit etwa 850 OEMs der Zielmarktpositionierung des Unternehmens entsprechen, und dass sich rund 600 OEMs auf der Liste potenzieller Kunden befinden, was erhebliche Möglichkeiten für weiteres Wachstum bedeutet.

Flexiteek arbeitet derzeit mit Werften wie Pardo (über Teaknotek) in Italien, Hanse und Saxdor (über Flexiteek Denmark) in Skandinavien sowie Ribeye und Williams Jet Tenders (über Advanced Marine Decking) in Großbritannien zusammen und baut die Partnerschaften kontinuierlich aus. Weitere neue Kooperationen werden in Kürze bekannt gegeben. Moore führt den Erfolg des Unternehmens bei skandinavischen OEMs weitgehend auf langjährige Beziehungen und enge Zusammenarbeit zurück, die hauptsächlich über sein Vertriebsnetzwerk verwaltet werden. Er betont, dass Händler die Grundlage für erfolgreiche OEM-Partnerschaften sind, wobei einige Händler die Marke bereits seit über 15 Jahren vertreten.

Obwohl sich Flexiteek als Marktführer im Bereich synthetischer Decks betrachtet, sieht Moore noch großes Potenzial, die Durchdringung bei globalen OEMs und im Aftermarket zu steigern. Derzeit variiert der Anteil dieser beiden Märkte in verschiedenen Regionen stark: In einigen Märkten machen OEMs 70 bis 80 Prozent des Umsatzes aus, in anderen jedoch nur 20 bis 30 Prozent. Die Sicherstellung der Sichtbarkeit der Produkte in Werftausstellungen, Händlernetzwerken und auf Bootsmessen ist ein wichtiger Bestandteil der Marketingstrategie von Flexiteek. Moore erwähnte die Beziehung zu Werften wie Williams Jet Tenders, deren Produkte als Teil des Gesamtverkaufspakets präsentiert werden, und hofft, dieses Kooperationsmodell zu replizieren.

Installation von Flexiteek auf einer Yacht

Im Aftermarket wies Moore darauf hin, dass einige Länder wie Schweden diesem Bereich zunehmend Aufmerksamkeit schenken. Deutschland zeigt sich stark bei direkten Deckenaustauschen, bei denen Bootseigner Teakholz ersetzen oder Produkte von Wettbewerbern aufgeben möchten. Er fügte hinzu, dass Umweltzertifikate zunehmend Kaufentscheidungen beeinflussen und häufig von Aftermarket-Kunden diskutiert werden.

Viele OEMs legen ebenfalls zunehmend Wert auf Nachhaltigkeitsanforderungen in der Lieferkette. Moore nannte Beneteau als Beispiel, das von Lieferanten verlangt, Umweltleistung und kontinuierliche Verbesserung nachzuweisen, um seine Nachhaltigkeitsinitiativen voranzutreiben. Solche Erwartungen wirken sich auf Bereiche wie CO2-Berichterstattung und Materialauswahl aus.

Eine aktuelle Herausforderung und Chance für das Unternehmen sowohl im OEM- als auch im Aftermarket-Bereich ist die Einführung von Flexiteek 3. Flexiteek 3, das als neueste Produktinnovation im Jahr 2024 eingeführt wurde, hat breite Unterstützung im Vertriebsnetzwerk erhalten, obwohl die Akzeptanz in einigen Märkten langsamer voranschreitet als in anderen. Einige wenige Händler verhalten sich zurückhaltend, aufgrund der Anforderungen von Flexiteek 2G, das von wichtigen OEM-Kunden bereits verwendet wird. Moore erklärte, dass die Überzeugung großer OEMs, auf die nächste Generation umzusteigen, umfangreiche Tests, Kommunikation und Validierung erfordert. Werften, die bereits Vertrauen in bestehende Produkte haben, sind vorsichtig bei Änderungen der Spezifikationen. Das Unternehmen hat den Übergang von Flexiteek 2G zu Flexiteek 3 nun weitgehend abgeschlossen; Ersteres wird nicht mehr produziert, es werden nur begrenzte Bestände für Kontinuitätsbedarf, Reparaturen und kleinere Austauschprojekte vorgehalten.

Flexiteek stellt synthetische Decks konzentriert in Großbritannien her. Das Werk in Essex produziert extrudierte Deckprofile, die nach Mischung, Extrusion, Kühlung, Texturierung und Qualitätskontrolle weltweit vertrieben werden. Das Material wird dann an ein Netzwerk von Händlern und Verarbeitungszentren geliefert, die mithilfe von Schablonen und CNC-Schneidetechniken die Deckprofile in fertige Deckplatten umwandeln, die dann über OEM- und Händlernetzwerke lokal installiert werden. Derzeit befinden sich die wichtigsten Verarbeitungsbetriebe in Schweden, Dänemark, Polen und den USA, während Händler weltweit auch Deckplatten für lokale Märkte verarbeiten. Dieses Modell ermöglicht es Flexiteek, die Kontrolle über die Fertigung zu behalten, während Verarbeitung und Installation in der Nähe von Kunden und Werften erfolgen können, um OEM-Produktionspläne und Aftermarket-Installationen zu unterstützen.

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