de.wedoany.com-Bericht: Der Nationale Währungsrat (CMN) hat eine Änderung des Garantieprogramms für landwirtschaftliche Aktivitäten (Proagro) genehmigt, die darauf abzielt, die Effizienz und das finanzielle Gleichgewicht des Systems zu verbessern.
Die Änderung umfasst zwei Teile: die Senkung der von den Produzenten zu zahlenden Steuersätze und die Anpassung der Verfahren zur Überprüfung von Ernteschäden. Die neuen Regelungen treten am 1. Juli, dem Beginn des Agrarplans 2026/27, in Kraft. Die brasilianische Zentralbank erklärte, dass diese Überarbeitung auf einer Neubewertung des Risikoprofils des Programms basiert. Es wird erwartet, dass die Kostensenkung den Produzenten zugutekommt, ohne die öffentlichen Ausgaben zu erhöhen, um die Kernfunktion von Proagro als landwirtschaftliches Schutzinstrument aufrechtzuerhalten.
Im regulatorischen Bereich fördert der CMN die Erhöhung der Sicherheit im Auszahlungsprozess von Entschädigungen. Gemäß den neuen Regelungen müssen Inspektionen georeferenzierte Fotos enthalten, um zu belegen, dass die Aufzeichnungen innerhalb des tatsächlich betroffenen Gebiets erstellt wurden. In bestimmten Fällen schwerer Teilverluste kann ein technischer Bericht bereits nach einer einzigen Inspektion erstellt werden, jedoch muss die Restproduktion der Kulturpflanze weiterhin in die Deckungsberechnung einbezogen werden, um die Bewertungsgenauigkeit zu erhalten. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, die Kontrollmechanismen zu stärken, das Betrugsrisiko zu verringern und die Transparenz des Programmablaufs zu erhöhen.
Proagro ist eines der wichtigsten Instrumente zur Unterstützung ländlicher Produzenten bei Verlusten durch widrige Wetterereignisse und Schädlinge. Es bietet eine Absicherung für landwirtschaftliche Kostenoperationen, reduziert die finanziellen Auswirkungen der Aktivitäten und erhöht die Sicherheit der Produktionsplanung. Dieses Instrument ist besonders wichtig für Familienbauern sowie kleine und mittlere Produzenten und wird mit den entsprechenden Kreditgeschäften des Pronaf kombiniert. Die vorliegende Änderung wird am Vorabend des Starts des Agrarplans 2026/27 umgesetzt und spiegelt das Bestreben der Regierung wider, ein Gleichgewicht zwischen finanzieller Nachhaltigkeit und dem Schutz der Produzenten zu finden. Es wird erwartet, dass sie zur Steigerung der Programmeffizienz, zur Stärkung des Vertrauens der Begünstigten und zur Gewährleistung einer zuverlässigeren Deckungsauszahlung angesichts klimatischer Herausforderungen beiträgt.
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