de.wedoany.com-Bericht: Nach der dritten Ministerkonferenz und hochrangigen Tagung zur Ethik der Künstlichen Intelligenz haben Vertreter aus über 20 Ländern Lateinamerikas und der Karibik Fortschritte bei der Entwicklung einer gemeinsamen regionalen Strategie für Künstliche Intelligenz erzielt.

Die Konferenz wurde gemeinsam von der Entwicklungsbank Lateinamerikas (CAF), der Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) und dem Amt für Informations-Kommunikationstechnologie (OGTIC) der dominikanischen Regierung organisiert. Ziel war es, die regionale Agenda für KI-Entwicklung voranzutreiben, die auf Governance, digitale Infrastruktur, Regulierung sowie ethische und am Wohlergehen der Menschen orientierte KI ausgerichtet ist.
Zu den wichtigsten Ergebnissen der Konferenz gehören die Verabschiedung der „Erklärung von Santo Domingo“ und der Start des „Fahrplans für ethische KI in Lateinamerika und der Karibik 2026–2027“. Der Plan wird durch fünf Arbeitsgruppen umgesetzt, die sich auf Governance und Regulierung, Talente und zukünftige Arbeit, Schutz gefährdeter Gruppen, Umwelt und Infrastruktur konzentrieren.
Christian Asinelli, Vizepräsident für strategische Planung der CAF, erklärte während des Gipfels, dass die Entwicklung dieser regionalen Agenda im Jahr 2023 begann und in Zusammenarbeit zwischen CAF, UNESCO und den Regierungen Lateinamerikas und der Karibik erfolgte.
Die Agenda umfasst auch Themen wie digitale Infrastruktur, Bildung, Arbeitsmarkt, Desinformation und Hochleistungsrechnen, die als Schlüsselelemente zur Stärkung der technologischen Fähigkeiten der Region angesehen werden.
Ein herausragender Appell während des Gipfels war die Forderung nach verstärkten Investitionen in die Datenverarbeitungsinfrastruktur, um die Abhängigkeit von externen Technologien zu verringern.









