de.wedoany.com-Bericht: voestalpine hat für sein Werk in Linz, Österreich, vier Liebherr LH 150 T Portal-Industrie-E-Materialumschlagmaschinen in Betrieb genommen, die jeweils eine Betriebsmasse von 210 Tonnen und eine Reichweite von 32 Metern aufweisen. Mit der Umsetzung des „greentec steel“-Programms beschleunigt der globale Stahl- und Technologiekonzern die Transformation seiner Stahlproduktion. Die Lichtbogenöfen werden 2027 in den Werken Linz und Donawitz in Betrieb gehen. Im Linzer Werk spielen die vier Maschinen eine entscheidende Rolle bei der Sicherstellung einer zuverlässigen Schrottversorgung für den neuen Lichtbogenofen. Zwei der Materialumschlagmaschinen sind bereits in Betrieb, die beiden weiteren sollen im Laufe dieses Jahres in Betrieb genommen werden.
Die vier Liebherr LH 150 T Portal-Industrie-E-Materialumschlagmaschinen dominieren nun den Schrottplatz im Linzer Werk von voestalpine. Zwei Maschinen sind bereits auf der Ostseite des Werks im Einsatz, zwei weitere werden ab September auf der Westseite in Betrieb genommen. Mit dem Übergang von voestalpine zur kohlenstoffarmen Stahlproduktion wird der Schrottbedarf erheblich steigen. Die neuen, mit grünem Strom betriebenen Lichtbogenöfen sind auf eine kontinuierliche Versorgung mit aufbereitetem Schrott angewiesen, wobei der Materialumschlag zu einem entscheidenden Betriebsfaktor wird. Die elektrisch betriebenen Liebherr-Maschinen gewährleisten eine effiziente Lieferkette bei gleichzeitig emissionsarmer Leistung.
Die LH 150 T Portal-Industrie-E-Maschine entlädt ankommende Eisenbahnwaggons mit Stahlschrott und belädt die Schrottkörbe für den Lichtbogenofen, um einen kontinuierlichen Materialfluss aufrechtzuerhalten. Die Maschine ist mit einem 440-kW-Elektroantrieb und einer Reichweite von 32 Metern ausgestattet, um einen maximalen Durchsatz zu erzielen. Obwohl die beiden weiteren Maschinen voraussichtlich im September eintreffen, haben die beiden zuerst in Betrieb genommenen bereits ihre zuverlässige tägliche Leistung unter Beweis gestellt. Die von einem 440-kW-Elektromotor angetriebene LH 150 T Portal-Industrie-E vereint hohe Produktivität mit leiser und emissionsfreier Arbeitsweise.
Die Maschine ist mit einem 16 Meter langen geraden Ausleger in Kombination mit einem Knickausleger ausgestattet, der eine Reichweite von bis zu 32 Metern ermöglicht – eine Premiere bei Liebherr-Materialumschlagmaschinen. Darüber hinaus verfügt die Maschine über ein speziell entwickeltes Schienenfahrwerk, das durch das „T“ in der Modellbezeichnung (für „Track“) gekennzeichnet ist. In Kombination mit dem Portalunterwagen ermöglicht diese Konfiguration, dass Eisenbahnwaggons während der Be- und Entladevorgänge unter der Maschine hindurchfahren können, was die Betriebseffizienz maximiert. Jede Maschine wurde speziell an die Anforderungen von voestalpine angepasst und hat eine Betriebsmasse von 210 Tonnen. Fortschrittliche Technologien wie das Liebherr-Energierückgewinnungssystem und das in das Kabelaufrollsystem integrierte Glasfaserkabel steigern zudem die Effizienz, Zuverlässigkeit und Umschlagleistung.
Die Lieferung der vier LH 150 T Portal-Industrie-E-Materialumschlagmaschinen stellt einen wichtigen Meilenstein in der langjährigen Partnerschaft zwischen Liebherr und voestalpine dar. Die letzte Maschine, die im September in Linz in Betrieb genommen wird, ist die 100. Maschine, die Liebherr an das Unternehmen liefert. Die Entwicklung und Lieferung maßgeschneiderter Lösungen unterstreicht die enge Zusammenarbeit zwischen den beiden Unternehmen, eine Partnerschaft, die auf Kontinuität, Zuverlässigkeit und dem Engagement für die gemeinsame Entwicklung von Maschinenkonzepten basiert, die den spezifischen betrieblichen Anforderungen gerecht werden.









