de.wedoany.com-Bericht: Die chilenische Staatskupfergesellschaft Codelco hat im Werk Ministro Hales den Betriebstest eines zu 100 % elektrischen Radladers für die Verladung von Kupferkonzentrat gestartet. Das in Zusammenarbeit mit der Firma Socoal entwickelte Projekt zielt darauf ab, die Betriebs- und Energieeffizienz des Geräts sowie seine logistische und infrastrukturelle Anpassungsfähigkeit unter den anspruchsvollen Bedingungen des Schüttgutbergbaus zu bewerten.
Ronald Muñoz, Betriebsleiter des Werks Ministro Hales, erklärte, dass dies das erste Beispiel eines zu 100 % elektrischen Geräts dieser Größe und Eigenschaften im Unternehmen sei. Man hoffe, dass die Technologie nachhaltig eingesetzt werden könne, da die Elektromobilität die Zukunft des Bergbaus darstelle. Der Radlader wurde mit modernster Technologie konstruiert, um die Betriebskontinuität unter widrigen Bedingungen zu gewährleisten. Bernardo Escalante, stellvertretender Betriebsleiter von Socoal, gab an, dass das Gerät unter maximaler Last bis zu sieben Stunden ununterbrochen arbeiten könne, wobei sich diese Zeit unter normalen Servicebedingungen auf acht bis zehn Stunden verlängern lasse.
Das Gerät ist mit einem speziellen automatischen Schutzsystem ausgestattet, um die Sensoren vor abrasiven Materialien und hoher Staubbelastung zu schützen. Germán Álvarez, Geschäftsführer von Socoal, betonte, dass das Gerät für Umgebungen mit hoher Verschmutzung oder abrasiven Materialien geeignet sei und einen stabilen Betrieb der Kupferkonzentratverladung gewährleiste.
In der Testphase werden die Reichweite und der tatsächliche Nutzen des elektrischen Radladers im Logistikkreislauf der Schüttgutlagerung und -vermarktung überprüft, um Erfahrungen für die künftige Einführung sauberer Technologien im Bergbaubetrieb des Unternehmens zu sammeln. Das Projekt zielt darauf ab, den CO2-Fußabdruck des Betriebs zu reduzieren und steht im Einklang mit den von Codelco festgelegten Nachhaltigkeitszielen für 2030. Javier Arcos, Direktor für Umwelt und Territorium von Ministro Hales, wies darauf hin, dass dies eine der im Betrieb vorangetriebenen Initiativen sei, um die Elektromobilität in den Produktionsprozess einzuführen und den CO2-Fußabdruck zu senken, was zur Dekarbonisierung des Bergbaus und zur verantwortungsvollen Entwicklung der Region Calama beitrage.









