de.wedoany.com-Bericht: Seabridge Gold treibt sein Portfolio großer Gold- und Gold-Kupfer-Projekte in Kanada voran. Das Flaggschiffprojekt KSM in British Columbia ist gemessen an Reserven und Ressourcen das größte unerschlossene Goldprojekt der Welt und das drittgrößte unerschlossene Kupferprojekt weltweit. Eine aktualisierte vorläufige Machbarkeitsstudie weist über eine Minenlebensdauer von 33 Jahren nachgewiesene und wahrscheinliche Reserven von 47,3 Millionen Unzen Gold und 7,3 Milliarden Pfund Kupfer aus. Das Projekt hat den gemeinsamen, einheitlichen Umweltprüfungsprozess abgeschlossen und erhielt im Juli 2024 die Einstufung als „wesentlicher Baubeginn", wodurch die Gültigkeit der Umweltgenehmigung auf die gesamte Projektlaufzeit verlängert wurde.

Im April dieses Jahres wurde KSM von British Columbia als Prioritätsprojekt eingestuft. Das Unternehmen berichtete außerdem über die erste Ressourcenschätzung für den Fund Snip North im Iskut-Konzessionsgebiet, der nun in Bronson Corridor-Projekt umbenannt wurde. Die erste Schätzung grenzte über 9 Millionen Unzen abgeleitete Goldressourcen sowie bedeutende Kupfer- und Silberressourcen ab. Das Unternehmen treibt die Genehmigungsarbeiten im Zusammenhang mit den Mitchell Treaty Tunnels voran, einem wichtigen Infrastrukturbestandteil des KSM-Entwicklungsplans.
Rudi Fronk, Chairman und CEO von Seabridge Gold, erklärte in einem Interview während der PDAC-Konferenz 2026 (Prospectors & Developers Association of Canada), dass der Leitgedanke des Unternehmens seit seiner Gründung darin bestehe, durch die Steigerung der unterirdischen Goldunzen einen Optionswert aufzubauen und die Goldpreishebelwirkung zu nutzen, und zwar schneller als das Wachstum der ausstehenden Aktien. KSM bleibe aufgrund seiner Größe und seines langfristigen Entwicklungspotenzials der Kern dieser Strategie. Das Unternehmen treibe KSM auch stark durch die Umweltprüfung und frühe Infrastrukturarbeiten voran, um das Risiko des Projekts für potenzielle Entwicklungspartner zu verringern. Allerdings übersteige die Größe von KSM die eigene Baukapazität des Unternehmens; für die Fertigstellung und Inbetriebnahme seien Investitionen von über 6 Milliarden US-Dollar erforderlich. Die derzeitige Priorität des Unternehmens sei die Suche nach einem großen Bergbaupartner, der ein Projekt von der Größenordnung KSM finanzieren und bauen könne.
Fronk wies darauf hin, dass die gestiegenen Metallpreise das Umfeld für potenzielle Partnerschaften und Projektfinanzierungen deutlich verbessert hätten. Bei Goldpreisen von nahezu 5.000 US-Dollar pro Unze und Kupferpreisen von etwa 6 US-Dollar pro Pfund generierten große Bergbauunternehmen enorme Cashflows und könnten sich wieder auf große Projekte konzentrieren. Die Entdeckung des Bronson Corridor-Projekts unterstreiche den langfristigen Ansatz des Unternehmens, durch Exploration und Ressourcenwachstum Werte zu schaffen. Snip North habe sich als große Lagerstätte mit einer Länge von über 2 Kilometern, einer Breite von 500 bis 600 Metern und einer vertikalen Tiefe von ebenfalls etwa 500 bis 600 Metern erwiesen. Das Konzessionsgebiet habe das Potenzial, ein weiteres bedeutendes System auf regionaler Ebene im breiteren Portfolio des Unternehmens zu werden.
Was das regulatorische Umfeld in British Columbia betrifft, so gestalte sich die Genehmigungsarbeit als herausfordernd, und die Beteiligung indigener Gruppen am Genehmigungsprozess bringe zusätzliche Komplexität mit sich. Nach Erhalt der Einstufung als „wesentlicher Baubeginn" habe die indigene Gruppe Skii km Lax Ha Nation Einspruch erhoben und behauptet, das Unternehmen habe während des Prüfungsprozesses nicht angemessen mit ihr konsultiert und sie nicht ausreichend einbezogen. Fronk erklärte, dass die Erstellung von Leitlinien darüber, was eine angemessene Konsultation und Beteiligung ausmache, hilfreich wäre. Das Unternehmen habe den Umweltprüfungsprozess im Jahr 2008 gestartet und die Umweltgenehmigung im Jahr 2014 erhalten, was mehr als sechs Jahre gedauert habe. Fronk ist der Ansicht, dass die Einrichtung eines Genehmigungsbeauftragten oder einer federführenden Stelle, die sicherstellt, dass die Aufsichtsbehörden Genehmigungen rechtzeitig erteilen, dazu beitragen könne, Verzögerungen zu reduzieren. Er wies gleichzeitig darauf hin, dass die Beteiligung auf Bundesebene nach wie vor wichtig sei, eine einheitliche Prüfungsstruktur jedoch möglicherweise die besten Ergebnisse für Entwickler großer Projekte biete.









