de.wedoany.com-Bericht: SUBCO hat das SMAP-Seekabelsystem in Betrieb genommen, ein Unterwassernetzwerk, das Sydney, Melbourne, Adelaide und Perth miteinander verbindet.

Laut SUBCO markiert das 5.000 Kilometer lange System den größten kontinentalen Kapazitätszuwachs in Australien seit fast 25 Jahren. SMAP ist mit 16 Faserpaaren ausgelegt und bietet eine Gesamtkapazität von über 400 Tbps, was es zu einem der größten Seekabelsysteme der Welt und zum ersten System in Australien macht, das das von SUBCO als „Superkabel“ bezeichnete Design verwendet.
Die Route ist das erste Seekabel, das in Melbourne und Adelaide landet. Es bietet Betreibern und Dienstanbietern eine alternative Verbindung entlang des Korridors Sydney–Perth. Diese Alternative gewinnt an Bedeutung, da Routing-Diversität und Netzwerkresilienz für Telekommunikationsbetreiber, Cloud-Unternehmen und Rechenzentrumsgruppen zunehmend im Fokus stehen.
SUBCO gibt an, dass das Kabel vollständig gepanzert ist und Raummultiplex-Technologie nutzt. Der Bau des Projekts zielt darauf ab, das massive Verkehrswachstum zwischen den wichtigsten australischen Städten zu unterstützen, einschließlich der Nachfrage im Zusammenhang mit Cloud-Infrastruktur und Künstlicher Intelligenz-Berechnung. Zu den Grundkunden gehören Aussie Broadband, Cloudflare, Megaport, 5GN, Swoop, GSL, Host Universal, Kinetix, Leaptel, Telair und Virtutel. Die frühen Zusagen dieser Kunden zeigen, dass nationale und internationale Netzwerkbetreiber bereit sind, Kapazitäten vor der Inbetriebnahme des Systems zu reservieren.
SUBCO-Gründer und Co-CEO Bevan Slattery bezeichnete die Einführung als wichtigen Infrastruktur-Meilenstein für das Land. Er sagte, die Inbetriebnahme von SMAP sei das Ergebnis von über drei Jahren Arbeit; die vier größten australischen Städte seien erstmals durch ein einziges, vollständig gepanzertes Hochkapazitäts-Seekabelsystem verbunden, das die für die digitale Wirtschaft und als Verbindungsknoten in der Indopazifik-Region erforderliche Resilienz und Skalierbarkeit biete – dies sei nicht nur ein Upgrade, sondern ein Generationensprung in der australischen Infrastruktur.
Einige Kunden betrachten das Projekt als Möglichkeit, ihre Netzwerkoptionen zu erweitern und die Abhängigkeit von bestehenden Routen zu verringern. In Australien, wo aufgrund der großen Entfernungen und relativ weniger Hauptverbindungen Netzwerkausfälle und Überlastungen schwieriger zu bewältigen sein können, sind solche Projekte besonders wichtig.









