de.wedoany.com-Bericht: Das südafrikanische nationale Institut für mineralische Rohstoffe, Mintek, veranstaltete im Konferenzsaal seines Hauptsitzes in Randburg eine Fachvortragsreihe, die sich auf die Effizienzsteigerung in der südafrikanischen Platingruppenmetall-Abbauindustrie konzentrierte.
Dr. Ntapo Sehlotho, leitender Forscher bei Mintek, stellte auf der Veranstaltung die Forschungskapazitäten des Instituts in den Bereichen Mineralchemie und Verhaltensvorhersage vor. Die 1934 gegründete, durch ein Parlamentsgesetz eingerichtete staatliche Einrichtung blickt auf eine über 90-jährige Geschichte zurück und kann eine Vielzahl von Probenarten verarbeiten, von Gestein und Bohrkernen bis hin zu zerkleinerten Materialien. Das Institut ist mit einer Reihe von Geräten und Mikroskopen ausgestattet, um die in der südafrikanischen Wirtschaft bedeutenden Platingruppenmetalle zu identifizieren. Dr. Sehlotho erklärte, dass das Institut Kunden dabei helfen könne, die Mineralart zu bestimmen, beispielsweise ob es sich um Sulfide oder Legierungen handelt, sowie den Aufschlussgrad der Minerale zu ermitteln, eine entscheidende Voraussetzung für die Gewinnung von Konzentrat. Darüber hinaus könne die Partikelgröße sowie deren Verwachsungsverhältnis mit farbigen Mineralen und Gangart gemessen werden.
Dr. Sehlotho wies darauf hin, dass der anhaltende Rückgang der Erzgehalte, die Notwendigkeit einer maximalen Metallrückgewinnung in der Industrie und die zunehmend strengeren Anforderungen an die Sicherheit von Tailings-Lagunen die mineralogische Forschung für die Platingruppenmetall-Industrie unverzichtbar machten. Sie fügte hinzu, dass die Erzzusammensetzung immer komplexer werde, Probleme im Produktionsprozess schnell gelöst werden müssten und die Betriebskennzahlen der Aufbereitungsanlagen stabil gehalten werden müssten.
Um diesen Herausforderungen zu begegnen, setzt Mintek auf mineralogische Methoden, um auf Basis der Rohstoffeigenschaften fundierte verfahrenstechnische Entscheidungen zu treffen. Dr. Elma Muller, Executive Director für Hydrometallurgie bei Mintek, erwähnte in ihrer Eröffnungsrede, dass Mintek über eine Fläche von 34 Hektar verfüge und glücklich sei, ein so großes Gelände zu besitzen.









