Shetland-Inseln genehmigen strategischen Plan für Unterwassertunnel
2026-07-01 14:42
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de.wedoany.com-Bericht: Der Rat der Shetland-Inseln (Shetland Islands Council) hat die nächste Phase der langfristigen Verkehrsstrategie genehmigt, die darauf abzielt, die Verbindungen zwischen den Inseln durch den Bau einer Reihe von Unterwassertunneln zu stärken.

Im Rahmen des Inter-island Transport Connectivity Programme haben die Ratsmitglieder Prioritäten für die einzelnen Inselrouten festgelegt. Dies markiert einen entscheidenden Fortschritt bei der Erstellung eines 30-Jahres-Investitionsplans, der die Modernisierung von Fähren mit zukünftigen festen Verbindungen kombinieren soll.

Gemäß den verabschiedeten Vorschlägen wird der Rat mit den Arbeiten an einer festen Verbindung zwischen der Insel Yell und dem Shetland-Festland sowie an einer zweiten festen Verbindung zwischen Unst und Yell über die Bluemull-Sound-Straße beginnen. Für Fetlar wird der Fährdienst aufrechterhalten und mit einem speziellen Schiff verlängerte Betriebszeiten ermöglicht. Kurzfristig wird der bestehende Fährbetrieb im Bluemull Sound fortgesetzt.

Für Bressay und Whalsay unterstützen die Ratsmitglieder weitere Investitionen in den Fährdienst, während feste Verbindungen als langfristige Option betrachtet werden. Die bestehenden Verkehrsverbindungen für Foula bleiben unverändert, während für Papa Stour und die Skerries-Inseln Möglichkeiten zur Verbesserung des Fährdienstes geprüft werden.

Der Rat hat aus dem bestehenden Budget Mittel in Höhe von bis zu 200.000 Pfund freigegeben, um die weiteren Arbeiten an diesem Plan voranzutreiben, einschließlich weiterer Studien und der Untersuchung von Finanzierungsmöglichkeiten. Ein Entwurf des Umsetzungsfahrplans (draft Implementation Route Map) wird voraussichtlich im September vorgelegt, der einen detaillierten, stufenweise umgesetzten 30-Jahres-Lieferplan sowie grobe Kostenschätzungen enthalten wird.

Die Einführung dieser Strategie erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die betrieblichen Herausforderungen des Fährnetzes zwischen den Shetland-Inseln zunehmen. Daten zeigen, dass die jährlichen Betriebskosten im Haushaltsjahr 2024/25 auf rund 25 Millionen Pfund gestiegen sind, während das Durchschnittsalter der gesamten Fährflotte 32,5 Jahre beträgt. Der Rat wies zudem auf anhaltende Schwierigkeiten bei der Anwerbung und Bindung von Besatzungsmitgliedern sowie auf Kapazitätsengpässe auf den Decks mehrerer wichtiger Routen hin.

Die Vorsitzende des Rates, Emma Macdonald, erklärte, diese Entscheidungen stellten einen konkreten Schritt hin zu festen Verbindungen für die Inseln dar. Sie sagte: „Wir haben heute unseren Standpunkt klargestellt. Mit Unterstützung der schottischen und der britischen Regierung könnten wir frühestens in acht Jahren damit beginnen, auf den Shetland-Inseln Tunnel zu bauen. Inseln mit festen Verbindungen werden wiederbelebt, das Wirtschaftswachstum angekurbelt und die Altersstruktur der Bevölkerung verbessert. Derzeit liegt der Schwerpunkt auf der weiteren Untersuchung potenzieller externer Finanzierungsquellen. Unser Team wird dies im September gemeinsam mit dem Entwurf des Umsetzungsfahrplans vorlegen. Hier haben wir keine andere Wahl, als voranzuschreiten. Fähren und Tunnel sind notwendige Mittel, um das Potenzial der Shetland-Inseln freizusetzen, und die schottische und die britische Regierung haben hier ein gemeinsames Interesse.“

Der Rat plant, den Entwurf des Umsetzungsplans später in diesem Jahr zu prüfen und wird weiterhin um staatliche Unterstützung und externe Finanzierung werben, um diese ehrgeizige Vision zu verwirklichen.

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