de.wedoany.com-Bericht: Nach den neuesten Daten des US Census Bureau stiegen die gesamten Bauausgaben im Mai im Monatsvergleich leicht um 0,1 %, gingen jedoch im Jahresvergleich um 1,5 % zurück. Die Wohnungsbauausgaben stiegen im Monatsvergleich um 0,4 % und im Jahresvergleich um 1,8 %; die Nichtwohnbauausgaben blieben im Monatsvergleich unverändert und sind seit Mai 2025 um insgesamt 3,8 % gesunken.
Anirban Basu, Chefökonom der Associated Builders and Contractors, erklärte, dass die privaten Nichtwohnbauausgaben im Monatsvergleich um 0,3 % zurückgingen und damit den siebten Monat in Folge rückläufig seien, mit einem Jahresrückgang von 6,6 %. Basu ist der Ansicht, dass die Schwäche in diesem Bereich hauptsächlich auf den anhaltenden Rückgang der Bauausgaben im verarbeitenden Gewerbe zurückzuführen sei: Da die vom CHIPS Act unterstützten Projekte allmählich abgeschlossen werden, fehle dem gesamten Sektor die Wachstumsdynamik.
Obwohl die Ausgaben in Nichtwohnsegmenten wie Religion, Erholung und Freizeit gestiegen seien, wies Basu darauf hin, dass diese kleineren Bereiche den gesamten Nichtwohnmarkt nicht stützen könnten, insbesondere wenn die großen Kategorien schwach abschneiden. Als Beispiel nannte er die Ausgaben für Lagergebäude, die Anfang 2026 scheinbar stabilisiert waren, nun aber bereits drei Monate in Folge gesunken seien, mit einem Jahresrückgang von 8,5 %; die Ausgaben für allgemeine Bürogebäude befänden sich weiterhin im Abwärtstrend und seien seit Mai 2025 um insgesamt 11,9 % gefallen. Die Ausgaben für Verkehrsinfrastruktur wie Straßen und Autobahnen verzeichneten seit Mai letzten Jahres einen leichten jährlichen Anstieg. Basu erklärte, dass sich die Marktdynamik derzeit hauptsächlich auf den Bereich der Rechenzentren konzentriere.









