Australisches Orica trifft endgültige Investitionsentscheidung für Hunter Valley Hydrogen Hub mit einer Jahresproduktion von 4.700 Tonnen Wasserstoff
2026-07-02 11:45
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de.wedoany.com-Bericht: Orica, der weltweit größte Hersteller von Natriumcyanid für den Bergbau, hat die endgültige Investitionsentscheidung für den Hunter Valley Hydrogen Hub im Bundesstaat New South Wales getroffen.

Das Projekt wird eine kommerzielle Produktionsanlage für erneuerbaren Wasserstoff errichten und diese in die bestehende Ammoniakproduktionsanlage des Unternehmens in Kooragang Island integrieren. Die Anlage wird von spezialisierten Auftragnehmern unter Verwendung international bereits in großem Maßstab eingesetzter, ausgereifter Technologien gebaut und nutzt aufbereitetes Wasser sowie erneuerbaren Strom zur Herstellung von erneuerbarem Wasserstoff für die Ammoniakproduktion.

Die Anlage ist für eine jährliche Produktion von 4.700 Tonnen erneuerbarem Wasserstoff ausgelegt, was ausreicht, um jährlich rund 26.600 Tonnen kohlenstoffarmes Ammoniak herzustellen und den Erdgasbedarf von Orica um etwa 7,5 % zu senken.

Der Bau des Hunter Valley Hydrogen Hub soll noch vor Ende dieses Jahres beginnen, die erste Produktion ist für Anfang 2029 geplant. Die mit dem Bau des Hubs verbundenen Investitionsausgaben werden für den Zeitraum 2026 bis 2029 auf 245 bis 283 Millionen Australische Dollar (nach Abzug staatlicher Kapitalmittel) geschätzt. Orica schätzt die Netto-Investitionsausgaben für das Projekt im Jahr 2026 auf 25 bis 37 Millionen Australische Dollar, was zusätzlich zu den Investitionsausgaben des laufenden Geschäftsbetriebs anfällt, die voraussichtlich in etwa auf dem Niveau der Ausgaben des Vorjahres von 460 Millionen Australischen Dollar liegen werden.

Das Wasserstoffprojekt wird von der australischen und der Regierung von New South Wales sowie der Australian Renewable Energy Agency unterstützt. Als erstes Projekt dieser Art wird der Hub eine der größten industriellen Ammoniakanlagen Australiens dekarbonisieren und gleichzeitig die souveräne Fertigungskapazität stärken.