Perus Bergbausteuererträge in den ersten vier Monaten des Jahres 2026 über 4,4 Milliarden US-Dollar
2026-07-03 09:07
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de.wedoany.com-Bericht: Nach Angaben des peruanischen Ministeriums für Energie und Bergbau (Minem) beliefen sich die Steuereinnahmen aus dem Bergbau in den ersten vier Monaten des Jahres 2026 auf über 15 Milliarden Sol, was zum Wechselkurs vom 2. Juli 2026 etwa 4,4 Milliarden US-Dollar entspricht. Dies spiegelt die wichtige Stütze der Bergbauaktivitäten für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung wider.

Die stellvertretende Bergbauministerin des peruanischen Ministeriums für Energie und Bergbau (Minem), Gaby Julca, eröffnet den 15. Tunnel Mining 2026-Kongress. | Bildquelle: Minem

Im gleichen Zeitraum schuf der Bergbausektor durchschnittlich über 278.000 direkte Arbeitsplätze und erreichte damit ein Rekordniveau; die Bergbauinvestitionen beliefen sich auf über 2,051 Milliarden US-Dollar, ein Anstieg von 43,5 % gegenüber dem gleichen Zeitraum des Jahres 2025.

Darüber hinaus wurden über Kanäle wie die Bergbauabgabe (canon), Lizenzgebühren (regalías mineras) sowie das Schürfrecht und Strafzahlungen (derecho de vigencia y penalidad) mehr als 4,121 Milliarden Sol (über 1,2 Milliarden US-Dollar) für die Unterstützung von Infrastruktur, öffentlichen Dienstleistungen und Entwicklungsprojekten bereitgestellt.

Die stellvertretende Bergbauministerin des Ministeriums für Energie und Bergbau, Gaby Julca Cumbicus, gab diese Daten bei der Eröffnung des 15. Lateinamerikanischen Kongresses für Tunnel und Untertagebau (Tunnel Mining 2026) bekannt. Sie erklärte, dass diese Veranstaltung eine wertvolle Gelegenheit sei, Fortschritte auszutauschen, Herausforderungen zu analysieren und die besten Praktiken kennenzulernen, die derzeit die Entwicklung von Untertageprojekten in der Region verändern.

Julca erklärte, dass Peru derzeit über ein Bergbauinvestitionsportfolio mit 66 Projekten und einem Investitionsvolumen von über 64 Milliarden US-Dollar verfüge, sowie über ein Explorationsportfolio im Wert von 757 Millionen US-Dollar, was auf ein starkes Wachstum des peruanischen Bergbaus in den kommenden Jahren hindeute.

Sie betonte, dass Peru mit seinem geologischen Potenzial und seiner Produktionskapazität seine Position als einer der weltweit führenden Bergbauakteure gefestigt habe. Bei der Eröffnungszeremonie des Kongresses hielten auch der Kongresspräsident Juan José Herrera und der geschäftsführende Präsident des peruanischen Instituts für Geologie und Bergbau (Ingemmet), Paolo Andrés Alzamora, Reden. Der Kongress fand vom 1. bis 2. Juli in Lima statt und zog nationale und internationale Experten, Auftragnehmer, Investoren und Akademiker an.