de.wedoany.com-Bericht: Elea Data Centers plant den Bau einer KI-Rechenanlage in einer Gemeinde, die als Tor zur Amazonasregion dient. Das Projekt trägt den Namen BEL1-Rechenzentrum.
Das Rechenzentrum befindet sich in Belém im brasilianischen Bundesstaat Pará und soll im zweiten Quartal 2027 in Betrieb gehen. Die Projektentwickler rechnen mit einer anfänglichen Kapazität von 7,5 Megawatt, wobei in späteren Phasen eine Gesamtkapazität von bis zu 100 Megawatt geplant ist.
Elea wird den Betrieb der Anlage verantworten, während der brasilianische Energieversorger AXIA Energia das Projekt über einen Stromabnahmevertrag (PPA) zu 100 % mit erneuerbaren Energien versorgt. Die Energie stammt aus AXIA's Mix aus Solar-, Wind- und Wasserkraft. Da die Anlage in der Nähe des von AXIA betriebenen Hochspannungsumspannwerks Miramar errichtet wird, kann Elea die Übertragungswege verkürzen und die Stromverluste während der Übertragung minimieren.

Nach Fertigstellung der digitalen Infrastruktur wird diese AXIA dabei unterstützen, die Amazonasregion mit der für den Betrieb hochbelasteter KI-Workloads erforderlichen sauberen Energie zu versorgen. Die Anlage wird zudem an Unterseekabelverbindungen zwischen Europa und Lateinamerika angeschlossen, um die globale digitale Konnektivität zu erweitern.
Alessandro Lombardi, CEO und Gründer von Elea Data Centers, erklärte, dass die Expansion nach Belém ein strategischer Schritt sei, um die geografische Verteilung der Unternehmensplattform zu erweitern und die digitale Infrastruktur Brasiliens zu stärken. Lombardi fügte hinzu, dass das Projekt nach der Wahl von Belém zum Austragungsort der 30. UN-Klimakonferenz (COP30) im November 2025 im Jahr 2024 Gestalt annahm. Die Vertragsstaatenkonferenz (COP) als globales Forum, das Weltführer und Wissenschaftler zusammenbringt, trägt dazu bei, das Potenzial der Region für strukturelle und nachhaltige Investitionen zu stärken, um die internationalen Klimaziele zu beschleunigen.
Lombardi wies darauf hin, dass die nördliche Region als aufstrebender Verbindungsknotenpunkt eine wichtige Rolle im digitalen Ökosystem Brasiliens spielen werde. Durch die Bereitstellung einer alternativen Route für Fortaleza, die viertgrößte Stadt Brasiliens, werde das BEL1-Projekt dazu beitragen, die digitale Ungleichheit zu verringern und die regionale Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. Er bezeichnete das BEL1-Projekt als Ausdruck des Pioniergeistes des Unternehmens, als Vermächtnis der COP30 und als Beleg für die Bedeutung der Entwicklung nachhaltiger digitaler Infrastruktur in strategisch abgelegenen Regionen.
AXIA bezeichnet sich selbst als das größte Unternehmen für 100 % erneuerbare Energien auf der Südhalbkugel. Sein Portfolio bietet Großunternehmen die Werkzeuge, um die regionale wirtschaftliche Entwicklung zu beschleunigen.










