de.wedoany.com-Bericht: Comin Asia und Nokia haben eine strategische Partnerschaft geschlossen, um gemeinsam in Südostasien Rechenzentrums-Infrastruktur für Künstliche Intelligenz (KI) zu entwerfen und bereitzustellen, mit besonderem Fokus auf den Bedarf an sicherer, souveräner und skalierbarer KI-Infrastruktur in Schwellenmärkten wie Kambodscha und Laos.

Die Zusammenarbeit zielt darauf ab, die wachsende Nachfrage nach souveräner KI-Infrastruktur in Südostasien, insbesondere in Märkten wie Kambodscha und Laos, zu decken. In diesen Regionen definieren die Verfügbarkeit von Strom, regulatorische Bedingungen und die tatsächliche Einsatzumgebung neu, wo und wie KI-Infrastruktur aufgebaut wird. Der Fokus liegt auf modularen, gebäudeintegrierten und edge-fähigen Rechenzentrumsbereitstellungen, die es Unternehmen und Regierungen ermöglichen, Daten näher an der Quelle zu verarbeiten und gleichzeitig die Kontrolle über Datensouveränität, Datenschutz und Betriebsresilienz zu behalten.
Im Gegensatz zu Hyperscale-Projekten in gesättigten Märkten basiert die Strategie von Comin Asia und Nokia auf Stromkoordination und politischer Kompatibilität. In Südostasien gilt Kambodscha als früher, aber hochgradig bereitstellbarer Markt für lokalisierte Infrastruktur; Laos verfügt über überschüssige Stromkapazitäten und wachsende grenzüberschreitende Netzverbindungen und hat das Potenzial, ein regionaler KI-Infrastruktur-Hub zu werden; Thailand hingegen steht bei großen Rechenzentren vor zunehmenden Netzbelastungen und regulatorischen Herausforderungen. Die Partnerschaft zielt darauf ab, diese Marktbedingungen in betriebsfähige Infrastruktur umzusetzen.
Die Kompetenzstruktur beider Partner ist klar definiert: Comin Asia fungiert als regionaler Systemintegrator und Bereitstellungspartner und nutzt seine jahrzehntelange Erfahrung in Südostasien mit mechanischen, elektrotechnischen und baulichen (EPC) Lösungen; Nokia stellt das technische Rückgrat bereit, darunter leistungsstarke Rechenzentrumsnetzwerke, Automatisierungsplattformen und sichere Konnektivitätslösungen, die große KI-Workloads unterstützen. Gemeinsam liefern die Unternehmen End-to-End-Infrastruktursysteme, die Rechenzentrumsnetzwerke (IP, optische Übertragung und Switching-Architekturen), Edge-Computing-Frameworks, sichere Konnektivität, Automatisierung und Orchestrierung für KI-Workloads sowie energiebewusste Infrastrukturoptimierung umfassen.
Diese Zusammenarbeit reagiert direkt auf die Prioritäten von Regierungen und Unternehmen in Südostasien hinsichtlich Datensouveränität, Datenschutzkonformität und der Verringerung der Abhängigkeit von globalen Hyperscale-Ökosystemen. Ziel ist es, ein Ökosystem souveräner KI-Infrastruktur zu unterstützen, das innerhalb nationaler oder regionaler Grenzen bereitgestellt werden kann und lokalen regulatorischen Rahmenbedingungen entspricht. Die Partnerschaft ist auf Ausführung und Bereitstellung ausgerichtet und zeichnet sich durch ihre Fähigkeit aus, in frontier- und unterentwickelten Märkten zu operieren, mit Fokus auf modulare und skalierbare Infrastruktur sowie der Integration von Stromverfügbarkeit, politischen Rahmenbedingungen und Infrastrukturdesign.
Erste Bereitstellungen und Machbarkeitsbewertungen wurden bereits in Kambodscha und Laos durchgeführt, und mit zunehmender Reife der Bedingungen ist eine Ausweitung auf weitere südostasiatische Märkte geplant. Die Zusammenarbeit wird auch unternehmenseigene KI-Bereitstellungen, digitale Infrastrukturprogramme der Regierung sowie branchenspezifische Anwendungen in den Bereichen Energie, Telekommunikation, Finanzen und öffentlicher Sektor unterstützen.
Ivan Keogh, CEO von Comin Asia, erklärte, dass es bei dieser Partnerschaft darum gehe, Infrastruktur in den machbarsten Märkten aufzubauen, nicht nur in den sichtbarsten. Ajay Sharma, Nokia-Landesmanager für Thailand und Kambodscha, sagte, dass durch die Kombination der Rechenzentrumsnetzwerklösungen von Nokia mit der regionalen Umsetzungskompetenz von Comin Asia eine neue Art von KI-Infrastruktur ermöglicht werde, die verteilt, sicher und an die tatsächlichen Einsatzbedingungen angepasst sei.










