de.wedoany.com-Bericht: Das indische IT-Unternehmen Hexaware Technologies hat die erste Betriebsversion seiner Tensai Agentic IT-Betriebsplattform (ITOps) namens Tensai for Reasoning Ops auf den Markt gebracht.

Das Produkt richtet sich an mittlere und große Unternehmen und zielt darauf ab, KI-Agenten in den IT-Betrieb zu integrieren, um Betriebsanforderungen zu reduzieren, anstatt lediglich die Problemlösungsgeschwindigkeit zu erhöhen.
Tensai for Reasoning Ops nutzt KI-gesteuerte Agenten, die in Echtzeit Betriebssignale lesen, unternehmensspezifische Kontexte interpretieren und evidenzgestützte Maßnahmen vorschlagen. Laut Hexaware müssen diese Vorschläge vor der Ausführung von menschlichen Experten validiert werden.
Die Technologie soll Unternehmen helfen, sich von traditionellen Automatisierungsmodellen zu lösen, die auf Skripten und Runbooks basieren, welche nur einzelne Aufgaben ausführen können und keine logischen Schlussfolgerungen oder systemübergreifende Einblicke bieten. Die Plattform analysiert Informationen aus mehreren Quellen wie Observability-Tools, Configuration-Management-Datenbanken, IT-Topologien, Änderungsprotokollen und Abhängigkeitsdaten. Anstatt automatisierte Skripte auszuführen, durchlaufen die Agenten einen kontinuierlichen Prozess, der mit der Ereigniserkennung beginnt und über Bewertung, Validierung, Aktion bis hin zu kontinuierlichem Lernen reicht. Das zentrale Betriebsprinzip ist, dass jede Aktionsempfehlung nur mit unterstützenden Signalen erfolgen darf und Entscheidungen systematisch anhand von Richtlinien und Risikofaktoren überprüft werden. Tensai for Reasoning Ops ist in der Lage, über IT-Silos hinweg logische Schlussfolgerungen zu ziehen, was einen Gegensatz zu herkömmlichen Tools darstellt, die oft die Fragmentierung des Betriebs verstärken. Das System kann sich zudem an vergangene Ergebnisse anpassen und sich selbst verbessern.
R Srikrishna, CEO und Executive Director von Hexaware, erklärte, dass das Unternehmen mit Tensai for Reasoning Ops Unternehmen dabei hilft, von reaktivem Support zu einem autonomen, selbstheilenden IT-Betrieb überzugehen. Die Plattform bringt logische Schlussfolgerungen, Evidenz und Governance in Betriebsentscheidungen ein, hilft Kunden, manuelle Eingriffe zu reduzieren, die Zuverlässigkeit von Service-Level-Agreements (SLAs) zu verbessern und den Weg für präventiven Betrieb zu ebnen.
Diese neue Version ist Teil der breiteren Tensai-Plattform von Hexaware und markiert den Beginn des Übergangs von traditionellem IT-Betrieb hin zu automatisierter, autonomerer und präventiver Verwaltung. Basierend auf Kundenbasislinien vor der KI-Einführung zeigen frühe Benchmarks, dass die Plattform eine Beschleunigung der durchschnittlichen Lösungszeit um 25 % bis 40 %, eine Reduzierung manueller Eingriffe um 35 % bis 45 % und eine Senkung der Servicekosten um 10 % bis 18 % anstrebt. Darüber hinaus sind Verbesserungen der SLA und des Benutzererlebnisses um 10 % bis 20 % sowie eine Reduzierung der Ereignisanforderungen um 5 % bis 12 % angestrebt.
Hexaware weist darauf hin, dass die tatsächlichen Ergebnisse je nach Umgebung variieren und über eine Kundenwertkarte verfolgt werden. Siddharth Dhar, Präsident und Global Head of AI bei Hexaware, erklärte, dass mit der Einführung von KI im IT-Betrieb die Chance nicht nur darin bestehe, Tickets schneller zu lösen, sondern auch darin, vorhersehbare Anforderungen zu reduzieren, bevor sie in die IT-Betriebs-Warteschlange gelangen. Tensai for Reasoning Ops hilft Organisationen, die Ursachen von Anforderungen zu adressieren, anstatt nur auf sie zu reagieren.










