de.wedoany.com-Bericht: Das Ministerium für Energie und Mineralien (Ministry of Energy and Minerals) hat eine neue Digitalinitiative gestartet, um die Transformation des Lieferkettenmanagements im Energiesektor voranzutreiben. Ziel ist es, die Beschaffungseffizienz zu steigern, das Vertragsmanagement zu optimieren und die Betriebsleistung zu verbessern. Dieser Bereich ist einer der größten Wirtschaftssektoren des Sultanats Oman, mit jährlichen Ausgaben für Versorgungsverträge von über 40 Milliarden Rial.

Die Initiative wurde auf der ersten Projektsitzung vorgestellt, die von Eng Mohsin bin Hamad Al Hadhrami, Unterstaatssekretär des Ministeriums für Energie und Mineralien, geleitet wurde. Anwesend waren Dr. Aflah Said Al Hadhrami, Geschäftsführer der Petroleum Development Oman (PDO), sowie Eng Musa Badr Al Sharyani, Direktor für Integriertes Lieferkettenmanagement bei PDO. Im Rahmen dieser Initiative wurde PDO mit der Leitung des Projekts beauftragt. Es wird erwartet, dass es in zukünftigen Phasen auf Energieunternehmen des Sektors ausgeweitet und mit relevanten staatlichen Plattformen vernetzt wird.
Die Lieferkette des Sektors unterstützt derzeit ein Netzwerk von über 6.000 Lieferanten und Auftragnehmern und überwacht jährlich mehr als 600 Ausschreibungen in einem breiten Spektrum von Bereichen. Dieser Hintergrund macht die digitale Transformation zu einem entscheidenden Treiber für die Steigerung der Betriebseffizienz sowie für mehr Transparenz und Governance im gesamten Beschaffungszyklus. Die neue digitale Plattform wird eine einheitliche Sicht auf die Lieferkettenaktivitäten des Sektors bieten und die Datenanalyse, das Risikomanagement und die Entscheidungsfindung verbessern. Die Plattform wird zudem Künstliche Intelligenz integrieren, um Betriebsdaten in umsetzbare Erkenntnisse und Leistungskennzahlen umzuwandeln, die kontinuierliche Verbesserung und Prozessoptimierung unterstützen.
Die Initiative wird digitale Tools einführen, um den lokalen Anteil in verschiedenen Projekten und Verträgen zu messen und zu überwachen. Dies ermöglicht eine genauere Bewertung der Beteiligung omanischer Unternehmen und schafft mehr Möglichkeiten für lokale Lieferanten und Auftragnehmer. Das Ministerium für Energie und Mineralien plant außerdem die Entwicklung eines speziellen digitalen Marktplatzes für Energieprodukte und -dienstleistungen, auf dem Lieferanten ihre Fähigkeiten in einem transparenteren und wettbewerbsfähigeren Umfeld präsentieren können. Es wird erwartet, dass die Plattform das Geschäftswachstum ankurbelt und gleichzeitig die Beteiligung nationaler Unternehmen an Investitions- und Beschaffungsmöglichkeiten erhöht.
Über die betrieblichen Auswirkungen hinaus wird das Projekt dazu beitragen, die nationalen Fähigkeiten im Bereich der digitalen Lieferkettentechnologie aufzubauen, indem omanische Unternehmen in die Entwicklung technischer Lösungen und digitaler Anwendungen einbezogen werden und Fachwissen in den Bereichen Datenanalyse, Veränderungsmanagement, Schulung und Betriebsunterstützung lokalisiert wird. Die Initiative steht im Einklang mit den Zielen der Oman Vision 2040, die Wettbewerbsfähigkeit der Volkswirtschaft zu steigern, das Geschäftsumfeld zu verbessern, den lokalen Anteil zu stärken und die Einführung digitaler Technologien in strategischen Wirtschaftssektoren zu beschleunigen. Die Teilnehmer bestätigten, dass das Projekt in sorgfältig geplanten Phasen umgesetzt wird, um nachhaltigen Wert für den Energie- und Mineraliensektor sowie die Volkswirtschaft zu schaffen. Weitere Fortschritte werden zu gegebener Zeit bekannt gegeben.










