Das vietnamesische Ministerium für Industrie und Handel (MOIT) hat eine neue Runde von Einspeisetarifen für Solarenergie (FITs) angekündigt, die eine standortbasierte Preisgestaltung einführen und erstmals Energiespeichersysteme einbeziehen.
Der aktualisierte Plan unterstreicht die zunehmend wichtige Rolle von Energiespeichersystemen bei der Stabilisierung des Netzes und der Verbesserung der Energieautonomie. Einige Projektentwickler sind jedoch der Ansicht, dass die neuen Tarife trotz der gestiegenen Strompreise möglicherweise noch immer nicht ausreichen, um Investitionen in großem Maßstab anzuregen.
Im Rahmen des überarbeiteten Tarifrahmens werden Solaranlagen in bodenmontierte und schwimmende Typen eingeteilt und nach Regionen weiter in Nord-, Zentral- und Südvietnam segmentiert.
Der Strompreis wird anhand von Faktoren wie der Verfügbarkeit von Solarressourcen, der Kostenstruktur und dem Bedarf des lokalen Stromnetzes angepasst. Auch Energiespeichersysteme werden sich auf die Preisgestaltung auswirken. Die Strompreisdetails lauten wie folgt:
Voraussetzungen für die Ausstattung mit einem Energiespeicher sind unter anderem: Die Energiespeicherkapazität beträgt mindestens 10 % der installierten Leistung des Solarkraftwerks, die Lade-/Entladezeit beträgt 2 Stunden und mindestens 5 % der gesamten Stromerzeugung werden zum Laden des Energiespeichers verwendet. Im Allgemeinen können Projekte, die mit Energiespeichersystemen ausgestattet sind, höhere Einspeisetarife erhalten.
Zuvor waren die Preise für Netzstrom in Vietnam relativ niedrig. Im Januar 2023 beträgt der maximale Netztarif für bodenmontierte Photovoltaikanlagen 1,49 NT$/kWh und der maximale Netztarif für schwimmende Photovoltaikanlagen 1,89 NT$/kWh, wobei es keine regionalen Unterschiede oder Unterschiede hinsichtlich der Energiespeicherung gibt.









