Bis 2033 wird der globale Markt für ultradünne Solarzellen einen Wert von 167,95 Millionen US-Dollar haben
2025-04-16 15:24
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Der globale Markt für ultradünne Solarzellen wurde im Jahr 2024 auf 34,56 Millionen US-Dollar geschätzt und soll bis 2033 167,95 Millionen US-Dollar erreichen, bei einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 21,85 % im Prognosezeitraum 2025–2033.

Der Markt für ultradünne Solarzellen wird durch Durchbrüche in der Photovoltaik-Effizienz und im Leichtbau vorangetrieben. Wichtige Wachstumsbranchen sind Unterhaltungselektronik, gebäudeintegrierte Photovoltaik (BIPV) und die Luft- und Raumfahrt, wobei die Unternehmen der Flexibilität und Energiedichte ultradünner Solarzellen Priorität einräumen. So wird beispielsweise erwartet, dass transparente Solarfenster bis 2024 ultradünne Perowskitschichten enthalten und einen Wirkungsgrad von 15 % erreichen, während gleichzeitig eine Transparenz von 80 % erhalten bleibt. Ebenso werden Leichtbaumodule in Drohnen und Satellitensystemen eingesetzt, wodurch die Nutzlast im Vergleich zu herkömmlichen Paneelen um bis zu 40 % reduziert wird.

Die Regierungen haben bis 2024 4,1 Milliarden US-Dollar für die Forschung und Entwicklung ultradünner Solarmodule bereitgestellt und das Programm „Sunshot 2030“ des US-Energieministeriums hat 14 Startups finanziert, die sich auf leichte Photovoltaik konzentrieren. Das chinesische Finanzministerium gewährte eine Steuerermäßigung von 30 % auf gebäudeintegrierte Photovoltaikanlagen (BIPV), die inländische Dünnschichtmodule verwenden, was zu einer jährlichen Produktionssteigerung von 42 % führte. Auch das deutsche Programm „Solarpaket II“, das solarintegrierte Fassaden mit 0,08 Euro pro Kilowattstunde subventioniert, hat zu Bestellungen von 200 MW organischer Photovoltaik-Dünnschichten von Heliatek geführt.

Daten von PitchBook zeigen, dass das Risikokapital auf dem globalen Markt für ultradünne Solarzellen im ersten Halbjahr 2024 2,3 Milliarden US-Dollar erreichte, was einem Anstieg von 67 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Zu den wichtigsten Deals zählten das dänische Unternehmen Nordic Solar, das 400 Millionen US-Dollar für ein Photovoltaikprojekt mit nanostrukturiertem Silizium aufbrachte, und die Investition von Bill Gates‘ Breakthrough Energy Ventures in das australische Unternehmen SunDrive. Der Fokus der Investoren verlagert sich jedoch von reinen Effizienzgewinnen auf Nachhaltigkeitskennzahlen: 73 % der Finanzierungen erfordern die Einhaltung der ISO 14001-Norm im Jahr 2024. Allerdings drohen regulatorische Risiken, da die USA Antidumpingzölle auf Dünnschichtimporte aus Malaysia und Vietnam erwägen, was zu Unterbrechungen von 18 % der weltweiten Versorgung führen könnte.

 

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