Indischer P1020-Aluminiumbarrenpreis fällt um 2.000 Rupien pro Tonne
2026-07-06 08:40
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de.wedoany.com-Bericht: Die schwachen Terminmarktpreise an der Multi Commodity Exchange (MCX) und der London Metal Exchange (LME) belasteten die indischen Aluminiumpreise, die in der Woche bis zum 3. Juli 2026 leicht nachgaben.

Laut BigMint-Bewertung fiel der Preis für P1020-Aluminiumbarren in der Region Delhi NCR um 2.000 Rupien pro Tonne auf 338.000 Rupien pro Tonne, während er ex-Mumbai um 1.000 Rupien pro Tonne auf 339.000 Rupien pro Tonne sank.

Die inländischen Aluminium-Terminkontrakte an der MCX fielen im Wochenvergleich um 5.170 Rupien pro Tonne auf 326.640 Rupien pro Tonne. Der LME-Dreimonats-Aluminiumkontrakt gab im Wochenvergleich um 89 US-Dollar pro Tonne auf 3.088 US-Dollar pro Tonne nach, während die Aluminiumlagerbestände um 7.950 Tonnen auf 300.275 Tonnen sanken.

Der Rückgang der LME-Aluminiumpreise steht im Zusammenhang mit der Entspannung der geopolitischen Spannungen im Nahen Osten, wodurch die Risikoprämie für das Angebot sank. Verbesserte Liefererwartungen aus den Golfstaaten, die Aluminium produzieren, sowie ein stärkerer US-Dollar verstärkten die pessimistische Stimmung der Anleger und lösten Gewinnmitnahmen aus, wodurch der Dreimonats-Aluminiumkontrakt auf ein nahezu Dreimonatstief fiel.

Trotz des jüngsten Rückgangs der LME-Aluminiumpreise wird der indische P1020-Aluminiummarkt weiterhin durch die anhaltende Knappheit am Kassamarkt gestützt. Die inländische Prämie entspricht weitgehend dem QMJP-Benchmark von etwa 350 US-Dollar pro Tonne, da die niedrigeren LME-Preise Käufer dazu veranlassen, Kassageschäfte zu tätigen und ihre Lagerbestände aufzustocken. Obwohl die Monsunzeit traditionell die Nachfrage in mehreren aluminiumverarbeitenden Endverbraucherbranchen dämpft, berichten Marktteilnehmer von einer verbesserten Kassakaufaktivität, da Verbraucher versuchen, die jüngsten Preisrückgänge zu nutzen. Dies trägt dazu bei, die Liquidität trotz der saisonal schwachen Nachfrage aufrechtzuerhalten.

Angebotsseitig bleibt die physische Metallverfügbarkeit begrenzt. Marktquellen zufolge haben einige Teilnehmer Überverkäufe getätigt, was die Bedenken hinsichtlich einer ausreichenden kurzfristigen Versorgung verstärkt. Daher wird importiertes Material, das normalerweise unter dem inländischen Referenzpreis gehandelt wird, derzeit zu einem Preisniveau auf Augenhöhe mit QMJP angeboten, was die Marktknappheit widerspiegelt. Die derzeitige Importparität wird auf etwa dem QMJP-Niveau geschätzt.

Für die Zukunft ist die Marktstimmung positiv, wobei mehrere Teilnehmer einen Anstieg der Aluminiumpreise auf das Niveau von 3.400 US-Dollar pro Tonne erwarten. Diese Erwartung wird durch die anhaltende Kassaknappheit, das begrenzte Kassaangebot und das schwierige Umfeld für das Schrottangebot angetrieben.

BALCO verzeichnete einen Rückgang um 5 % im Wochenvergleich auf 361.542 Rupien pro Tonne, während der Preis von Hindalco im Wochenvergleich um 2 % auf 360.167 Rupien pro Tonne fiel.

Trotz des jüngsten Preisrückgangs wird erwartet, dass der indische Inlandsaluminiummarkt weiterhin durch die angespannte Kassasituation, stabile Kassakäufe und das begrenzte Schrottangebot gestützt wird. Die monsunbedingte Nachfrageschwäche könnte jeden deutlichen kurzfristigen Anstieg begrenzen, aber eine Erholung der LME-Aluminiumpreise und die anhaltende Angebotsknappheit könnten dazu beitragen, dass sich die Inlandspreise in den kommenden Wochen stabilisieren und allmählich erholen.

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