Micron Technology aus den USA beginnt mit dem Bau einer Waferfabrik in Hiroshima, Japan, und investiert 9,3 Milliarden US-Dollar in die HBM-Entwicklung
2026-07-06 08:51
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de.wedoany.com-Bericht: Am 4. Juli, Ortszeit, startete Micron Technology aus den USA den Ausbau seiner Waferfabrik in Hiroshima, Japan. Die Gesamtinvestition des Projekts beträgt etwa 1,5 Billionen Yen, umgerechnet rund 9,3 Milliarden US-Dollar. Das Projekt dient der Produktion fortschrittlicher Speicher-Chips wie High-Bandwidth Memory (HBM), die hauptsächlich für KI-Prozessoren benötigt werden. Die entsprechenden Produkte sollen etwa im Sommer 2028 ausgeliefert werden.

HBM ist eine entscheidende Speicherkomponente in KI-Servern und KI-Beschleunigern. Es wird in der Regel gemeinsam mit Prozessoren wie GPUs und KI-ASICs verpackt oder arbeitet mit ihnen zusammen, um die Datenübertragungsbandbreite und die Recheneffizienz von Modellen zu verbessern. Mit der zunehmenden Größe von Large-Language-Modell-Training, Inferenz und Rechenzentrumsclustern ist die HBM-Versorgungskapazität zu einem wichtigen Engpass in der KI-Chip-Lieferkette geworden. Der Ausbau der fortschrittlichen Speicherkapazität in Hiroshima durch Micron zielt nicht auf die Erweiterung der Produktion von gewöhnlichem Verbraucherspeicher ab, sondern auf den Aufbau von Speicherkapazitäten für KI-Prozessoren, Rechenzentrumsserver und die nächste Generation von Hochleistungsrechenplattformen.

Das japanische Ministerium für Wirtschaft, Handel und Industrie wird das Projekt mit bis zu etwa 500 Milliarden Yen an Subventionen unterstützen. Für Japan trägt die Ansiedlung von Micron zur Ausweitung der HBM- und fortschrittlichen DRAM-Produktion dazu bei, die heimische Halbleiterfertigungsbasis zu stärken und Japans Beteiligung an der globalen KI-Hardware-Lieferkette zu erhöhen.

Das Micron-Werk in Hiroshima ist seit langem für die Herstellung fortschrittlicher DRAMs des Unternehmens zuständig. Nach dem Ausbau wird es die Produktion von KI-Speicherprodukten weiter übernehmen. Die HBM-Herstellung stellt hohe Anforderungen an Wafer-Prozesse, Stapelverpackung, Ausbeutekontrolle, Testfähigkeiten und Kundenqualifikation. Eine bloße Vergrößerung der Fabrikfläche führt nicht sofort zu effektiver Produktionskapazität. Der Zeitraum vom Baubeginn bis zur Auslieferung etwa im Sommer 2028 zeigt, dass der Bauzyklus mehrere Phasen umfasst: Fabrikerweiterung, Geräteeinführung, Prozessvalidierung, Kundenqualifikation und Hochfahren der Massenproduktion. Für KI-Chip-Kunden könnte die Freigabe neuer HBM-Kapazitäten nach diesem Projekt dazu beitragen, die angespannte Versorgung mit hochwertigem Speicher zu lindern. Der tatsächliche Einfluss auf das Marktangebot hängt jedoch von Faktoren wie Ausbeute, Produktgeneration, Verpackungsunterstützung und dem Rhythmus der Kundenaufträge ab.

Dieses Projekt ist auch Teil des globalen Ausbauplans von Micron für KI-Speicherkapazitäten. Neben Hiroshima, Japan, treibt Micron auch große Investitionen in fortschrittliche Prozesse in Idaho und New York, USA, voran, um die DRAM- und HBM-Versorgungskapazität zu erhöhen. Da Unternehmen wie Nvidia, AMD, Cloud-Dienstanbieter und KI-Chip-Firmen die Nachfrage nach Hochleistungsspeicher kontinuierlich steigern, liefern sich globale Speicherhersteller einen Wettbewerb um Kapazitäten und Technologien für HBM3E, HBM4 und nachfolgende Produkte. Nach der Umsetzung des Hiroshima-Projekts wird Micron gleichzeitig in Asien und den USA KI-Speicherkapazitäten aufbauen und so ein dezentraleres Fertigungsnetzwerk schaffen.

Derzeit hat das Projekt offiziell mit dem Bau begonnen. Das Investitionsvolumen, die Subventionsvereinbarungen und der vorläufige Auslieferungszeitplan stehen fest. Der weitere Schwerpunkt wird auf dem Geräteeinbau, der Prozesseinführung, der HBM-Produktvalidierung, der Kundenqualifikation und dem Hochfahren der Produktionskapazität nach 2028 liegen.

Schlüsselwörter: Micron Technology (USA), Waferfabrik Hiroshima (Japan), HBM, KI-Speicherchip, 1,5 Billionen Yen

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