de.wedoany.com-Bericht: In der Oblast Rostow in Russland soll das erste vollständige Produktionsprojekt für Hagelschutznetze des Landes anlaufen. Gouverneur Juri Sljusar (Yuri Slyusar) und Projektleiterin Jelena Karpenko (Elena Karpenko) unterzeichneten nach einer Regierungssitzung der Oblast offiziell die Investitionsvereinbarung.

Die Gesamtinvestition für dieses Projekt beträgt 275,6 Millionen Rubel. Nach Fertigstellung wird es das erste Unternehmen in Russland sein, das Hagelschutznetze vollständig lokal produziert und speziell für Gärtner und Obstbauern anbietet. Hagelschutznetze schützen Obstbäume und Weinberge vor Hagel, Sonnenbrand und Frühlingsfrösten, weshalb sie im Anbau von Äpfeln, Birnen, Kirschen, Süßkirschen, Weintrauben und Beeren stark nachgefragt werden. Die Produkte des Werks werden vergleichbare Importprodukte ersetzen und anstreben, mindestens 30 % des russischen Marktes zu erobern.
Für die Produktion wird das Unternehmen Extrusionslinien und Webmaschinen anschaffen und die gesamte Produktionskette – von der Garnherstellung bis zur fertigen Rolle – in einem Werksgelände konzentrieren. Die Produkte werden in Torsionsflechttechnik hergestellt, was die Netze robust und langlebig macht und den Anforderungen des modernen intensiven Gartenbaus entspricht.
Das Unternehmen plant, das Projekt mit zinsgünstigen Darlehen des Fonds für industrielle Entwicklung des Bundes voranzutreiben. Es hat bereits die Zustimmung des Expertenausschusses des Fonds erhalten und bereitet derzeit die Vertragsunterlagen vor. Die Regierung der Oblast Rostow wird das Projekt im Rahmen der Bundes- und Landesgesetze unterstützen. Die Produktion soll voraussichtlich 2027 anlaufen und dann über ein Dutzend Arbeitsplätze schaffen.
Juri Sljusar erklärte, dass die Beherrschung der Hagelschutznetzproduktion der Lösung von Importersatzproblemen und der Deckung des aktuellen landwirtschaftlichen Bedarfs diene. Er sehe Hagelschutznetze als wichtige Chance für die Entwicklung hochintensiver Gartenbauprojekte sowie den Anbau von Gemüse und Obst. Solche Produkte würden sowohl in der Oblast Rostow als auch landesweit nachgefragt.
In der Sitzung wurden auch der aktuelle Stand und die Pläne des Chemiefaserwerks Kamensk (Kamenskvolokno) erörtert. Aufsichtsratsvorsitzender Wladimir Lakunin (Vladimir Lakunin) stellte die Fortschritte neuer Projekte vor, darunter das herausragende Produkt „Kunstrasen“, dessen Inbetriebnahme abgeschlossen und Tests gestartet wurden. Dieser synthetische Rasen wird in der Landschaftsgestaltung sowie in Sportarten wie Golf und Fußball nachgefragt. Das Chemiefaserwerk Kamensk ist ein führender Hersteller von Chemiefasern im Süden Russlands, dessen Produkte in der Landwirtschaft, der Textilindustrie und vielen Bereichen des täglichen Lebens eingesetzt werden.










