Peking veröffentlicht den „Bericht zur Entwicklung der digitalen Wirtschaft in Peking (2025–2026)“. Im Jahr 2025 wird der Umfang der KI-Kernindustrie auf rund 450 Milliarden Yuan geschätzt.
2026-07-06 09:12
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de.wedoany.com-Bericht: Am 4. Juli wurde der Blauband-Bericht „Bericht zur Entwicklung der digitalen Wirtschaft in Peking (2025–2026)“ auf der Ergebnisveröffentlichungskonferenz der Global Digital Economy Conference 2026 veröffentlicht. Der Bericht zeigt, dass der Mehrwert der digitalen Wirtschaft in Peking im Jahr 2025 2,4 Billionen Yuan überstieg, ein Anstieg von 8,7 % im Vergleich zum Vorjahr, was einem Anteil von 46,4 % am BIP entspricht.

Dieser Blauband-Bericht wurde von der Pekinger Akademie der Sozialwissenschaften zusammengestellt und von Lu Ya, Mitglied der Parteiführungsgruppe und stellvertretender Direktor der Akademie, auf der Konferenz vorgestellt. Der Bericht fasst systematisch die neuen Trends und Veränderungen in der Entwicklung der digitalen Wirtschaft in Peking zusammen und deckt Schlüsselbereiche wie künstliche Intelligenz, Datenelemente, Recheninfrastruktur, digitale Governance und Öffnung nach außen ab. In der Bewertung des Index der globalen Benchmark-Städte für die digitale Wirtschaft belegt Peking den zweiten Platz mit einem Entwicklungsindexwert von 0,770 und bleibt damit in der ersten Liga der globalen Städte der digitalen Wirtschaft.

Künstliche Intelligenz ist der am meisten beachtete Wachstumsbereich im Bericht. Lu Ya erklärte, dass der Umfang der KI-Kernindustrie in Peking im Jahr 2025 rund 450 Milliarden Yuan beträgt und mehr als 2.500 Unternehmen umfasst; bis April 2026 wurden in Peking 225 große KI-Modelle registriert. Die Entwicklung großer Modelle und deren branchenbezogene Anwendungen beschleunigen sich gleichzeitig, und die entsprechenden Fähigkeiten haben bereits Einzug in Szenarien wie industrielle Modernisierung, technologische Innovation und öffentliche Dienstleistungen gehalten.

Der Datenaustausch wird ebenfalls als wichtig erachtet. Der Bericht erwähnt, dass der Aufbau der „Ein Zone, Drei Zentren“-Initiative in Peking Durchbrüche erzielt hat. Das Handelsvolumen an der Pekinger Internationalen Big Data-Börse stieg im Vergleich zum Vorjahr um 150 %, und der vertrauenswürdige Datenraum vertieft den Austausch in Schlüsselbereichen wie Gesundheitswesen und audiovisuellen Medien. Für die digitale Wirtschaft in Peking sind Datenressourcen nicht mehr nur interne Vermögenswerte von Regierung und Unternehmen; wie ein konformer Austausch, vertrauenswürdige Nutzung und Wertschöpfung erreicht werden können, wird zu einem entscheidenden Faktor im neuen Wettbewerb der digitalen Industrie.

Der Aufbau der Recheninfrastruktur sendet ebenfalls klare Signale. Der Bericht zeigt, dass das Projekt „Galaxis-Rechenkorridor“ in Peking gestartet wurde und die gesamte Rechenleistung der Stadt 60.000 P übersteigt. Mit der zunehmenden Anzahl registrierter großer Modelle und der Ausweitung von KI-Anwendungsszenarien wird die Nachfrage nach Rechenleistung weiterhin auf hochdichte Rechenzentren, Netzwerke mit niedriger Latenz, intelligente Steuerung, grüne Stromversorgung, Flüssigkühlungssysteme und sichere Wartung ausgedehnt. Unternehmen in den Bereichen Server, optische Module, Vermittlungsgeräte, Stromversorgungszubehör, Energiespeichersysteme, Kühlgeräte und Industriesoftware könnten im Zuge der Modernisierung der digitalen Infrastruktur in Peking neue Projektzugänge finden.

Eine weitere Datenreihe in diesem Bericht ist ebenfalls beachtenswert: Der Mehrwert der Kernindustrie der digitalen Wirtschaft in Peking stieg im Jahr 2025 um 10,4 % im Vergleich zum Vorjahr und erreichte einen Anteil von 29,3 % am BIP. Haidian und Changping haben als erste die Schaffung von Pilotzonen für zukünftige Industrien auf Stadtebene initiiert und richten ihren Fokus vorausschauend auf Bereiche wie allgemeine künstliche Intelligenz, verkörperte Intelligenz, 6G, kommerzielle Raumfahrt und Quantentechnologie.

Für Unternehmen in der Industriekette besteht die zentrale Veränderung im Wachstum der digitalen Wirtschaft in Peking darin, dass Technologie, Daten, Rechenleistung und Anwendungsszenarien beginnen, eine engere Kombination zu bilden. Die Ausweitung des Umfangs der KI-Kernindustrie treibt die Nachfrage nach Modelldiensten, Branchensoftware, intelligenten Endgeräten und digitalen Lösungen an; die Vertiefung der Reform der Datenelemente fördert den Aufbau von Datensicherheit, vertrauenswürdigem Austausch, Privacy Computing und Branchenplattformen; die Erhöhung der gesamten Rechenleistung wiederum zieht die Nachfrage nach Rechenzentren, Stromversorgungsausrüstung, Netzwerkkommunikation und grüner Energieversorgung nach sich. Die digitale Wirtschaft in Peking ist in eine Phase des systemischen Aufbaus eingetreten, und zukünftige Chancen werden sich verstärkt an den Schnittstellen zwischen der Umsetzung von KI-Anwendungen, dem Ausbau der Recheninfrastruktur und dem Datenaustausch ergeben.

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