de.wedoany.com-Bericht: Die Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) erklärte am 5. Juli, dass sieben wichtige „OPEC+“-Förderländer beschlossen hätten, die tägliche Rohölproduktion im August um 188.000 Barrel zu erhöhen, und bekräftigten ihr Bekenntnis zur Wahrung der Marktstabilität. Damit haben die wichtigsten Förderländer bereits fünf Monate in Folge Produktionssteigerungen angekündigt.
Vertreter Saudi-Arabiens, Russlands, des Irak, Kuwaits, Kasachstans, Algeriens und Omans hielten am selben Tag eine Online-Konferenz ab, um die aktuelle Lage und die Aussichten auf dem globalen Ölmarkt zu analysieren. In der Erklärung nach der Konferenz hieß es, die teilnehmenden Länder würden die Marktstabilität sorgfältig wahren und die Produktion je nach Marktlage flexibel anpassen.
Analysten wiesen darauf hin, dass die Lage auf dem internationalen Energiemarkt derzeit komplex sei. Da der Rohöltransport durch die Straße von Hormus allmählich wieder aufgenommen werde, sei die geopolitische Risikoprämie der Vorperiode etwas gesunken. Hinzu komme der Beginn der globalen Sommer-Hochsaison für Öl, was den Wettbewerb zwischen Angebot und Nachfrage verschärfe. Die Förderländer würden durch schrittweise Produktionssteigerungen die Markterwartungen ausgleichen, um starke Preisschwankungen zu vermeiden. Die geringfügige Produktionssteigerung entspreche den vorherrschenden Markterwartungen.
„OPEC+“ setzt sich aus den OPEC-Mitgliedstaaten und Nicht-OPEC-Förderländern wie Russland zusammen. Im März 2025 beschlossen die oben genannten sieben Länder zusammen mit den Vereinigten Arabischen Emiraten, die die OPEC inzwischen verlassen haben, die Rohölproduktion ab dem 1. April desselben Jahres schrittweise zu erhöhen. Seitdem steigerten die acht Länder ihre Produktion monatlich bis Dezember. Von Januar bis März 2026 setzten die acht Länder die Produktionssteigerung aufgrund saisonaler Faktoren aus. Im März kündigten die acht Länder an, die Produktion ab April wieder zu steigern. Am 1. Mai traten die Vereinigten Arabischen Emirate offiziell aus der OPEC und der „OPEC+“ aus.










