de.wedoany.com-Bericht: S. Krishnan, Sekretär des indischen Ministeriums für Elektronik und Informationstechnologie, erklärte, dass Indien mit den USA verhandelt, um Zugang zu Anthropics „Glasswing“-Projekt (Project Glasswing) zu erhalten, um kritische digitale Infrastrukturen einem Stresstest zu unterziehen, obwohl Indien bereits begonnen hat, seine Systeme mit bestehenden KI-Modellen zu testen.

Krishnan gab auf dem Cybersicherheitsgipfel des indischen Industrieverbandes (CII) bekannt, dass der Zugang zu Anthropics Produkten Indien dabei helfen würde, die Widerstandsfähigkeit seiner Systeme gegenüber fortschrittlichen KI-Fähigkeiten zu testen. Er erklärte, dass er mit seinen US-amerikanischen Amtskollegen verhandele, um Zugang zum „Glasswing“-Projekt zu erhalten, und betonte, dass dies helfen würde, die eigenen Systeme auf Anthropics Systemen einem Stresstest zu unterziehen. Indien warte jedoch nicht auf das Ergebnis der Verhandlungen. Krishnan sagte, das Land sei bereits in der Lage, kritischen Code mit bestehenden Modellen zu testen, und solle, während die Gespräche mit den USA fortgesetzt werden, 60 bis 70 Prozent der Testarbeit mit diesen Werkzeugen erledigen. Diese Aussage bestätigt die zuvor von Srikanth Velamakanni, Vorsitzender von NASSCOM, geäußerte Ansicht, dass Indien weiterhin Zugang zu den weltweit fortschrittlichsten proprietären KI-Modellen anstreben, gleichzeitig aber zunehmend leistungsfähige Open-Source-Alternativmodelle nutzen sollte, um Schwachstellen in der eigenen Infrastruktur aufzudecken. Velamakanni hatte Modelle wie Kimi K2.7, GLM 5.2 und Qwen 3.7 erwähnt und argumentiert, dass Indien sich bei Cybersicherheitstests nicht auf einige wenige proprietäre Spitzenmodelle verlassen sollte.










