de.wedoany.com-Bericht: Der kanadische Rechenzentrumsbetreiber Beacon Data Centers hat die Pläne für den Calvert Infrastructure Hub bekannt gegeben, einen 6 Milliarden US-Dollar teuren Campus im Mobile County, Alabama, USA.

Das Projekt wird von einem Entwickler vorangetrieben, der von Nadia Partners unterstützt wird. Das Unternehmen verfügt derzeit über mehr als zehn Standorte in Alberta, New Brunswick, Texas, Kalifornien und Ohio mit einer geplanten Kapazität von etwa 6 Gigawatt. Der Calvert Infrastructure Hub wird auf einem 650 Acre großen Grundstück errichtet, wobei die Anlage selbst nur 95 Acre belegt. Der Großteil der restlichen Fläche bleibt unberührt und dient als Baumpuffer und Freifläche. Nach Fertigstellung werden die beiden im Bau befindlichen Rechenzentrumsgebäude Cloud-Computing, Künstliche Intelligenz, digitale Kommunikation und andere Online-Dienste unterstützen. Beacon Data Centers gibt in einem FAQ an, dass die Standortwahl unter anderem auf die verfügbaren Industrieflächen, die regionale Arbeitskräfte und die Nähe zu Stromquellen zurückzuführen sei.
Die Stromversorgung ist ein entscheidender Faktor. Beacon Data Centers erklärt, dass der Hub im Gegensatz zu anderen Projekten nicht mit Diesel-Notstromaggregaten ausgestattet wird, sodass vor Ort keine Dieselabgase oder Generatorgeräusche entstehen. Das Design sieht einen 1000 Fuß großen Abstand zur Grundstücksgrenze sowie weitere Schallschutzmaßnahmen vor, um mögliche Lärmemissionen der Anlage zu dämpfen. Das Unternehmen gibt an, dass das Projekt alle für den Betrieb erforderlichen Energie- und Infrastrukturkosten übernehmen wird, einschließlich der erforderlichen Upgrades und Erweiterungen für den Anschluss der Anlage an das Stromnetz. Der Strom stammt von Alabama Power. Beacon behauptet, dass das Projekt die Stromversorgung oder die Preise im Mobile County nicht beeinträchtigen wird. In Bezug auf den Wasserverbrauch verwendet die Anlage keine Verdunstungskühlung, sondern ein geschlossenes Wasserkühlsystem, um die Auswirkungen auf die lokale Wasserversorgung zu minimieren.
Das Projekt befindet sich derzeit in der Planungs- und Ingenieurphase. Der Bau des ersten Gebäudes wird voraussichtlich 2027 abgeschlossen sein. Das Unternehmen steht regelmäßig im Austausch mit der Gemeinde, um auf die Anliegen der Anwohner einzugehen. Beacon Data Centers erwartet, dass der Hub nach der Inbetriebnahme 1.000 Bauarbeitsplätze und bis zu 250 hochwertige Betriebsarbeitsplätze schaffen wird.










