de.wedoany.com-Bericht: Die Vast Infraestrutura hat mit der brasilianischen staatlichen Ölgesellschaft Petrobrás einen neuen langfristigen Vertrag über den Ölumschlag am T-Oil-Terminal im Hafen von Porto do Açu im Norden des Bundesstaates Rio de Janeiro unterzeichnet. Dieser Vertrag ist die erste Vereinbarung im Take-or-Pay-Modell, bei der beide Seiten eine Mindestnutzung der Infrastruktur vereinbart haben, um die Betriebsvorhersagbarkeit und Kapazitätssicherung zu verbessern.
Victor Snabaitis Bomfim, CEO von Vast, erklärte, der neue Vertrag spiegele das gegenseitige Vertrauen wider, das im Laufe der Zusammenarbeit aufgebaut wurde, und stärke die strategische Rolle von T-Oil bei brasilianischen Ölexporten. Das Take-or-Pay-Modell werde die Effizienz der Exportgeschäfte von Petrobrás steigern.

Das T-Oil-Terminal ist derzeit die größte Schiffs-zu-Schiff-Ölumschlaganlage Brasiliens. Nach Angaben der brasilianischen Wasserstraßenbehörde (Antaq) führte die Anlage im Jahr 2025 insgesamt 229 Umschlagvorgänge durch, was mehr als 48 % der gesamten Rohölexporte über brasilianische Terminals ausmachte.
Das Terminal liegt in der Nähe der wichtigsten Ölförderbecken Brasiliens und verfügt über eine Genehmigung für eine tägliche Verarbeitungskapazität von bis zu 1,8 Millionen Barrel Öl. Der Kai verfügt über drei Liegeplätze (Süd, Mitte, Nord), wobei die mittleren und nördlichen Liegeplätze VLCC-Tanker mit einer Ladekapazität von bis zu 2 Millionen Barrel aufnehmen können. Der südliche Liegeplatz wird derzeit von Suezmax-Schiffen mit einer Kapazität von bis zu 1 Million Barrel genutzt. Ab diesem Jahr wird auch der südliche Liegeplatz VLCC-Schiffe abfertigen, um die Gesamtbetriebskapazität des Terminals zu erhöhen.
T-Oil bedient derzeit 11 in Brasilien tätige Öl- und Gasunternehmen, darunter BW Energy, CNOOC, Equinor, ExxonMobil, Galp, Petrobrás, PetroChina, PETRONAS, PRIO, Shell und TotalEnergies.










