Marine Bauarbeiten am Pier von Petroperú in Peru abgeschlossen – Anlegestelle für 150.000-Tonnen-Tanker
2026-07-07 12:00
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de.wedoany.com-Bericht: Die peruanische staatliche Ölgesellschaft Petroperú hat den Abschluss aller marinen Bauarbeiten am Terminal Multiboyas II – Refinería Talara bekannt gegeben. Das Projekt gliedert sich in einen marinen und einen landseitigen Teil und dient dem Ausbau der Infrastruktur für den Empfang von Rohöl und den Transport von Rückständen. Der landseitige Teil wird derzeit noch fortgeführt.

Die Zeremonie zum Abschluss der marinen Phase fand in der Raffinerie Talara statt. Anwesend waren der Vorstandsvorsitzende von Petroperú, Edmundo Lizarzaburu Bolaños, Vorstandsmitglieder, der Generaldirektor Gustavo Villa Mora, lokale Behörden sowie Vertreter des ausführenden Konsortiums PSAMPO-PSAMP für die marinen Arbeiten.

Das Projekt sieht den Bau eines neuen Mehrbojen-Terminals vor, das mit allen erforderlichen Einrichtungen für den Empfang von Rohöl und den Transport von Rückständen ausgestattet wird. Die Arbeiten bestehen aus zwei Teilen: Der marine Teil (offshore) umfasst sämtliche Bauarbeiten im Wasser, der landseitige Teil (onshore) die bodengebundenen Anlagen auf dem Raffineriegelände. Beide bilden gemeinsam ein neues Transportsystem, das Schiffe mit der Raffinerie verbindet.

Nach der Inbetriebnahme der neuen marinen Infrastruktur wird die Kapazität des Terminals Multiboyas II von der bisherigen Anlegemöglichkeit für kleine Schiffe auf Schiffe mit einer Tragfähigkeit von rund 150.000 Tonnen (DWT) erweitert – also auf Aframax- und Suezmax-Tanker, die große Mengen Rohöl transportieren. Dies bedeutet, dass die Raffinerie Talara bis zu 1 Million Barrel Rohöl empfangen kann, eine sichere und effiziente Umladung von Großtankern ermöglicht wird und die Versorgungssicherheit mit Rohöl weiter gestärkt wird.

Das Terminal verfügt bereits über die wesentlichen für den Bau erforderlichen Genehmigungen, darunter die Nutzungsrechte für die Wasserfläche, die Hafenlizenz, die technische und wasserrechtliche Machbarkeitsbestätigung, den archäologischen Überwachungsplan, das Designhandbuch, die Baugenehmigung sowie die methodisch geprüfte Manövrierstudie. Während die landseitigen Arbeiten fortgesetzt werden, bereitet Petroperú die endgültige Betriebsgenehmigung vor, um den reibungslosen Betrieb dieser Infrastruktur in Zukunft sicherzustellen.

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