de.wedoany.com-Bericht: Der ägyptische Minister für Kommunikation und Informationstechnologie, Raafat Hendy, und die ruandische Ministerin für Informations- und Kommunikationstechnologie und Innovation, Paula Ingabire, haben Gespräche geführt, um die Zusammenarbeit in den Bereichen künstliche Intelligenz (KI), digitale Transformation und digitale Kompetenzentwicklung zu verstärken und so die digitale Entwicklungsagenda Afrikas voranzutreiben. Das Treffen, an dem auch der ruandische Vizeminister für Informations- und Kommunikationstechnologie, Dan Munyuza, teilnahm, zielte darauf ab, die bilaterale Zusammenarbeit in Schlüsseltechnologien zwischen beiden Ländern auszuweiten.

Ein Hauptschwerpunkt der Diskussionen war die Entwicklung eines gemeinsamen afrikanischen Rahmens zur Förderung einer verantwortungsvollen und inklusiven KI. Die beiden Minister erörterten Möglichkeiten zur Umsetzung von KI-Pilotprojekten in prioritären Bereichen wie Gesundheitswesen, Landwirtschaft, lokale Sprachtechnologien und digitale Regierungsdienste, mit dem Ziel, konkrete und messbare Entwicklungsergebnisse für den gesamten Kontinent zu erzielen. Zudem wurde die Stärkung der Zusammenarbeit zwischen Regierungsbehörden, Universitäten, Forschungseinrichtungen und Innovationszentren beider Länder besprochen. Zu den vorgeschlagenen Kooperationsbereichen gehören Partnerschaften unter Einbeziehung der Egypt University of Informatics, des Applied Innovation Center und des Information Technology Institute, sowie die Intensivierung von Initiativen zur digitalen Regierung und technologischer Forschung.
Um die Zusammenarbeit zu formalisieren, vereinbarten die beiden Minister die Ausarbeitung einer Absichtserklärung (Memorandum of Understanding, MoU), die einen Rahmen für die Ausweitung der Zusammenarbeit im IKT-Bereich bieten soll. Es wird erwartet, dass diese Vereinbarung den Wissensaustausch, Innovationen und gemeinsame Kapazitätsaufbauprogramme zwischen beiden Ländern stärkt. Während des Treffens bekräftigte Hendy Ägyptens Engagement für die afrikanische KI-Zusammenarbeit und hob die Rolle des Landes in der KI-Arbeitsgruppe der Afrikanischen Union (African Union AI Working Group) und dem KI-Rat von Smart Africa (Smart Africa AI Council) hervor. Er wies darauf hin, dass die nationale KI-Strategie Ägyptens die Anwendung von KI in mehreren Bereichen beschleunigt und gleichzeitig zur Entwicklung spezialisierter digitaler Talente beiträgt, und bekundete die Bereitschaft Ägyptens, sein Fachwissen mit Ruanda und anderen afrikanischen Ländern zu teilen.
Ingabire begrüßte ihrerseits die verstärkte Zusammenarbeit mit Ägypten und verwies auf die starken bilateralen Beziehungen zwischen beiden Ländern. Sie betonte die Bedeutung einer Ausweitung der Zusammenarbeit in den Bereichen KI, digitale Transformation und digitale Kompetenzentwicklung, um Innovation und Wirtschaftswachstum in ganz Afrika zu unterstützen. Das Treffen befasste sich auch mit Möglichkeiten zur verstärkten Koordinierung in regionalen und internationalen Diskussionen zur KI-Governance, mit dem Ziel, eine gemeinsame afrikanische Position zu globalen neuen KI-Fragen zu fördern. Die Teilnehmer prüften ferner ägyptische Initiativen in den Bereichen KI-Innovation, digitaler Kapazitätsaufbau und Unterstützung für Freiberufler sowie Projekte des Information Technology Institute zur Förderung von KI-Talenten und zur Stärkung digitaler Kompetenzen in der Region.










