de.wedoany.com-Bericht: Am 7. Juli kündigte der US-Technologiekonzern IBM die neuen IBM z17- und IBM LinuxONE-5-Systeme an, die neue Hardwarekonfigurationen für Rechenzentren mit knappem Platzangebot, steigenden Mietkosten und dem Druck durch geschäftskritische Workloads bieten. Diese Systeme werden am 12. August offiziell verfügbar sein und sowohl als Einzelschrank- als auch als Rack-Mount-Varianten angeboten. Begleitet werden sie von KI- und Automatisierungssoftware-Upgrades, die Unternehmen dabei helfen, in begrenztem Raum mehr Kernanwendungen und KI-Workloads zu bewältigen.
Der Schwerpunkt der neuen Systeme liegt nicht allein auf der Steigerung der Rechenleistung, sondern darauf, die Fähigkeiten von Unternehmens-Mainframes in flexiblere Rechenzentrumsbereitstellungen zu integrieren. Herkömmliche Großrechnersysteme für Unternehmen stellen in der Regel hohe Anforderungen an Serverraumfläche, Stromversorgung, Kühlung und Betriebsbedingungen. Bei knappen Rechenzentrumsressourcen müssen Unternehmen sowohl den kontinuierlichen Betrieb von Kernanwendungen in den Bereichen Banken, Versicherungen, öffentliche Verwaltung, Einzelhandel und Fertigung aufrechterhalten als auch Ressourcen für KI, Datenanalyse und Automatisierungsanwendungen bereitstellen. Die neuen Konfigurationen von IBM z17 und LinuxONE 5 sind genau auf Platzeffizienz, Bereitstellungsflexibilität und hohe Zuverlässigkeit ausgerichtet.
Der IBM z17 richtet sich an Szenarien wie unternehmenskritische Transaktionen, KI-Inferenz, Hybrid Cloud und sicheres Computing. Große Finanzinstitute, Fluggesellschaften, Einzelhandelsunternehmen und öffentliche Einrichtungen müssen täglich eine Vielzahl von Transaktionen, Konten, Bestellungen, Risikomanagement- und Kundendaten verarbeiten. Diese Workloads stellen hohe Anforderungen an Systemzuverlässigkeit, Durchsatz und Datenschutz. Durch die kompakte Konfiguration kann die z17-Serie in mehr Bereitstellungsumgebungen integriert werden, sodass Unternehmen ihre geschäftskritischen Abläufe fortsetzen können, ohne die Rechenzentrumsfläche wesentlich erweitern zu müssen, und gleichzeitig mehr KI-Fähigkeiten auf der Mainframe-Seite einführen können.
LinuxONE 5 hingegen ist für Linux-Workloads, Open-Source-Software-Ökosysteme, Hybrid-Cloud-Bereitstellungen und Szenarien mit hoher Konsolidierungsdichte konzipiert. Wenn Unternehmen mehrere Linux-Server, Datenbanken, Middleware und Anwendungsdienste auf weniger Hardwareplattformen konzentrieren möchten, achten sie auf die Integrationsfähigkeit des Systems, die Energieeffizienz und die langfristigen Betriebskosten. IBM hat LinuxONE 5 als neue Einzelschrank- und Rack-Mount-Konfigurationen entwickelt, sodass Unternehmen die Konsolidierung von Linux-Workloads auch bei begrenztem Platz im Rechenzentrum vorantreiben und den Platz-, Energie- und Verwaltungsaufwand durch verteilte Server reduzieren können.
Dieses Konfigurationsupdate wird auch von KI- und Automatisierungssoftware-Funktionen begleitet. Unternehmensrechenzentren wandeln sich von traditionellen Hosting-Standorten für Anwendungen zu Infrastrukturplattformen, auf denen Transaktionsverarbeitung, Daten-Governance, KI-Inferenz, Sicherheit und automatisierter Betrieb gemeinsam stattfinden. Wenn KI-Anwendungen in geschäftskritische Systeme integriert werden, muss die zugrunde liegende Hardware nicht nur Rechenleistung bereitstellen, sondern auch Datenzugriff, Zugriffskontrolle, Prüfung, Notfallwiederherstellung und Geschäftskontinuität gewährleisten. Dass IBM z17 und LinuxONE 5 zusammen mit KI- und Automatisierungsfähigkeiten in einer Ankündigung vorstellt, zeigt, dass das Ziel darin besteht, Unternehmen zu ermöglichen, KI-Aufgaben auf ihren bestehenden kritischen Systemen zu ergänzen, anstatt alle KI-Workloads in separate Umgebungen zu verlagern.
Platz- und Kostendruck in Rechenzentren werden zu einem wichtigen Faktor bei der Modernisierung der IT-Infrastruktur von Unternehmen. In einigen Kernstädten ist die Leerstandsquote in Rechenzentren niedrig, während die Preise für Rack-Miete, Stromkapazität und Kühlressourcen steigen. Die weitere Aufstockung von universellen Serverclustern ist nicht immer die optimale Lösung. Unternehmenssysteme mit höherer Dichte, geringerem Platzbedarf und stärkerer Integrationsfähigkeit können mehr geschäftskritische Workloads auf derselben physischen Fläche bewältigen. IBMs Betonung der kompakten z17- und LinuxONE-5-Systeme ist auch eine Reaktion auf die Bereitstellungsbeschränkungen, die durch steigende Bau- und Mietkosten für Rechenzentren entstehen.
Nach der Markteinführung am 12. August werden die neuen z17- und LinuxONE-5-Systeme in die Beschaffungs- und Bereitstellungszyklen der Unternehmen eintreten. Kunden aus den Bereichen Banken, Versicherungen, öffentlicher Sektor, großer Einzelhandel, Fertigungsunternehmen und Cloud-Dienste werden diese Systeme auf der Grundlage ihrer Anforderungen an Kern-Transaktionssysteme, Linux-Workload-Konsolidierung, KI-Inferenz, Sicherheitskonformität und Rechenzentrumsplatz bewerten. Mit dieser Ankündigung bündelt IBM Mainframe-Systeme, Linux-Unternehmensplattformen, KI-Software und automatisierte Betriebsfähigkeiten und stärkt so seine Position im Markt für hochzuverlässige Unternehmens-Computing- und Rechenzentrumskonsolidierung.










