de.wedoany.com-Bericht: Der Vorstandsvorsitzende des französischen Energiekonzerns TotalEnergies, Patrick Pouyanne, erklärte am Dienstag gegenüber Medien in Damaskus, dass er plane, sich mit der syrischen Ölgesellschaft zu treffen, um die Unterzeichnung eines Öl- und Gasexplorationsvertrags zu besprechen.

Pouyanne ist Teil einer Delegation, die den französischen Präsidenten Emmanuel Macron auf dessen Syrienbesuch begleitet. Macrons Reise nach Damaskus wurde durch einen Bombenanschlag vor Ort beeinträchtigt.
Total hatte zuvor im Mai eine Absichtserklärung mit der syrischen Ölgesellschaft unterzeichnet, die die Exploration eines Offshore-Blocks im Mittelmeer betrifft. Das Unternehmen erwähnte kürzlich auch die Notwendigkeit, eine Pipeline durch Syrien zu bauen, um irakisches Öl zu transportieren – als Alternative zur Straße von Hormus nach dem Krieg zwischen den USA, Israel und dem Iran.
Pouyanne erklärte, dass die syrischen Küstengewässer historisch nie wirklich erkundet worden seien, weshalb Total mit anderen Unternehmen zusammenarbeite, um Forschungen durchzuführen. Er werde noch am selben Tag mit seinen syrischen Amtskollegen besprechen, ob man zur Vertragsphase übergehen könne. Gleichzeitig wies er darauf hin, dass er eher Öl als Gas entdecken wolle, doch die bisherigen Funde im östlichen Mittelmeer, etwa vor Zypern und Israel, seien überwiegend Gas gewesen. Er bekräftigte zudem, dass die strategische Bedeutung Syriens als Transportroute für irakisches Öl zunehme.










