Aquaterra aus Großbritannien und JamesFisher kooperieren bei globaler Offshore-Stilllegung
2026-07-09 09:40
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de.wedoany.com-Bericht: Aquaterra Energy und James Fisher haben eine strategische Partnerschaft geschlossen, um gemeinsam integrierte Offshore-Stilllegungsdienste anzubieten und dabei Ingenieurleistungen, Bohrlochzugang und Offshore-Ausführungskapazitäten in einem einzigen Liefermodell zu bündeln.

Die Zusammenarbeit zielt darauf ab, die Anzahl der Auftragnehmerschnittstellen zu reduzieren und die Koordination von der Projektplanung bis zur Offshore-Ausführung zu verbessern, um Bohrlochaufgabe- und Infrastrukturentfernungsprojekte zu vereinfachen. Aquaterra Energy ist für die Bereitstellung von Front-End-Engineering, Projektplanung und Bohrlochzugangslösungen verantwortlich, während die Energiesparte von James Fisher Unterwasserarbeiten und Offshore-Ausführungsdienste übernimmt. Die Partnerschaft ist weltweit tätig, mit einem anfänglichen Schwerpunkt auf der Nordsee, dem asiatisch-pazifischen Raum und dem Nahen Osten, wo die Offshore-Stilllegungsaktivitäten in den kommenden Jahren voraussichtlich zunehmen werden.

Beide Unternehmen erklärten, dass eine frühere Integration von Ingenieurleistungen und Ausführung im Projektlebenszyklus dazu beitrage, die Planung zu verbessern, spätere Neukonstruktionen zu reduzieren und bei sich ändernden Anforderungen mehr Flexibilität zu bieten. Matt Marcantonio, Leiter des Ingenieurwesens bei Aquaterra Energy, wies darauf hin, dass durch die frühzeitige Abstimmung des Fachwissens mit James Fisher effizientere Projektumfänge entwickelt werden könnten, die nachgelagerte Neukonstruktionen verhindern und die Offshore-Arbeitszeit reduzieren.

Die wachsenden Stilllegungsverpflichtungen treiben die Nachfrage nach effizienten Projektabwicklungsmodellen. Nach Angaben der North Sea Transition Authority befinden sich auf dem britischen Festlandsockel noch 153 Bohrlöcher, die das Stilllegungsfristdatum überschritten haben, und im gesamten Becken werden voraussichtlich noch etwa 44 Milliarden Pfund für Stilllegungsausgaben anfallen. Weltweit wird bis 2040 mit der Stilllegung von über 2500 Offshore-Strukturen gerechnet.

Die Partnerschaft arbeitet projektbezogen, wobei Teams je nach Projektumfang zusammengestellt und gegebenenfalls übergreifend geschulte Mitarbeiter eingesetzt werden, um den Personalbedarf auf See zu reduzieren. Aquaterra Energy und James Fisher gaben an, bereits mit Betreibern in mehreren Regionen über bevorstehende Offshore-Stilllegungsmöglichkeiten in Kontakt zu stehen.

Diese Kurznachricht stammt aus der Übersetzung und Weiterverbreitung von Informationen aus dem globalen Internet und von strategischen Partnern. Sie dient lediglich dem Austausch mit den Lesern. Bei Urheberrechtsverletzungen oder anderen Problemen bitten wir um rechtzeitige Mitteilung, und wir werden die notwendigen Änderungen oder Löschungen vornehmen. Die Weitergabe dieses Artikels ist ausdrücklich ohne formelle Genehmigung verboten.E-Mail: news@wedoany.com