Die deutsche Regulierungsbehörde will die Netzkosten um 1,71 Milliarden Dollar senken
2025-04-25 17:28
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Die deutsche Netzregulierungsbehörde Bundesnetzagentur hat einen Plan zur Optimierung der Strommarktstruktur vorgelegt, der den Stromverbrauchern zwischen 2026 und 2028 durch die Abschaffung der Subventionen für kleine herkömmliche Stromerzeuger Einsparungen von bis zu 1,5 Milliarden Euro (ca. 1,71 Milliarden US-Dollar) ermöglichen soll.

Die Regulierungsbehörden planen, die Subventionen für verteilte Einspeisetarife schrittweise abzuschaffen. Ab dem 1. Januar 2026 werden die Strompreise jährlich um 25 % gesenkt und die Subventionen für die Preise für dezentralen Netzstrom werden ab 2029 vollständig eingestellt.

Gemäß Artikel 18 der Netzentgeltverordnung (StromNEV) handelt es sich bei der dezentralen Einspeisevergütung um eine Vergütung, die Netzbetreiber an bestimmte konventionelle Kraftwerke zahlen, die an das lokale Netz angeschlossen sind. Die Stromerzeugung aus Solar- und Windenergie fällt jedoch nicht unter die Förderung.

Diese Kosten, die sogenannten vermiedenen Netzpreise, werden von den Stromverbrauchern über ihre regulären Netzentgelte getragen und betragen jährlich rund 1 Milliarde Euro oder etwa 3 Prozent der deutschen Netzkosten.

Die Regulierungsbehörde hat eine Konsultationsphase zu dem Vorschlag eingeleitet, die bis zum 23. Mai laufen wird.

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