de.wedoany.com-Bericht: Die von der Firma Qazaq Kaolin in der Region Aqmola in Kasachstan in Betrieb genommene Kaolinaufbereitungsanlage hat am Tag der Inbetriebnahme ihre ersten Industrieprodukte hergestellt.
Die Aufbereitungsanlage nutzt eine Hightech-Produktionslinie des deutschen Ausrüstungsunternehmens AKW, die nach eigenen Angaben bei nahezu abfallfreiem Betrieb einen deutlich geringeren Wasser- und Stromverbrauch ermöglicht. Das Rohmaterial stammt aus der Lagerstätte Alexejewskoje im Bezirk Selenginski.
Die Auslegungskapazität zeigt, dass die Anlage jährlich über 90.000 Tonnen hochwertigen Kaolin sowie eine ebenso große Menge an reinem, klassiertem Quarzsand produzieren kann. Laut Daten der Website von Qazaq Kaolin belaufen sich die privaten Investitionen in das Projekt auf über 12 Milliarden Tenge. Die Produkte werden den kasachischen Inlandsmarkt beliefern, und es sind Exporte nach Russland, China, Usbekistan, Kirgisistan sowie in weitere ferne Länder geplant.
Die Fabrik wird rund 90 Arbeitsplätze schaffen, wobei geplant ist, dass 80 bis 90 Prozent der Mitarbeiter aus der lokalen Bevölkerung stammen. Das durchschnittliche Monatsgehalt der Arbeiter wird voraussichtlich 650.000 Tenge betragen. Qazaq Kaolin plant zudem die zukünftige Entwicklung von Produkten mit hoher Wertschöpfung, insbesondere Materialien für die Herstellung von Fliesen und keramischem Granit.
Wie mitgeteilt wurde, befand sich an der Lagerstätte Alexejewskoje zuvor ein Aufbereitungskombinat mit einer Jahreskapazität von 200.000 Tonnen hochwertigem Kaolin, das 1979 in Betrieb genommen wurde, aber in den 1990er Jahren seinen Betrieb einstellte. Dieses Projekt wurde nach rund 30 Jahren durch die Bemühungen der lokalen Regierung und der Investoren wiederbelebt. Nach Angaben der Regionalverwaltung Aqmola wurden seit Projektstart 120.000 Tonnen Rohmaterial abgebaut. Die Aufbereitungsanlage hat das Potenzial, sich zu einem Cluster für die Produktion von Glas, Keramikprodukten und Baumaterialien zu entwickeln.






