Nepal: Betonstahlpreise fallen im Wochenvergleich um 1.000 NPR/t

2026-07-12 09:43
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de.wedoany.com-Bericht: Die Betonstahlpreise in Nepal stehen unter Druck und sind im Wochenvergleich um 1.000 Nepalesische Rupien pro Tonne auf 75.000 NPR/t (entspricht 506 USD/t) gefallen. Hauptgründe sind die nachlassende Bautätigkeit und die angespannte Liquidität.

In dieser Woche blieb der nepalesische Betonstahlmarkt unter Druck. Die Preise für Barzahlungsgeschäfte fielen im Wochenvergleich um 1.000 NPR/t auf 75.000 NPR/t (506 USD/t). Für Bankgarantiegeschäfte wurden 77.000-79.000 NPR/t (519-532 USD/t) genannt. Aufgrund der schwachen Bautätigkeit und des vorsichtigen Einkaufsverhaltens blieb die Marktstimmung landesweit gedämpft.

Die schwache Nachfrage ist der Haupttreiber für den Preisrückgang. Die anhaltende Monsunzeit und das Ende des Geschäftsjahres führten zu einer weiteren Verlangsamung der Bautätigkeit, weniger Projektausführungen und einer eingeschränkten neuen Stahlnachfrage. Marktteilnehmer wiesen darauf hin, dass Verzögerungen bei Zahlungen der Regierung an Bauunternehmen zu einer Liquiditätsverknappung führten, was die Bereitschaft zur Lagerauffüllung hemmte. Die meisten Käufer deckten sich nur bedarfsgerecht ein.

Angebotsseitig sendeten die Rohstoffpreise gemischte Signale. Der Knüppelpreis stabilisierte sich bei 424 USD/t CNF Raxaul, was den Walzwerken mit Knüppelbezug Kostensicherheit bot. Der Preis für Eisenschwamm fiel jedoch um 2-4 USD/t CPT Raxaul, was die Inputkosten senkte und den Aufwärtsdruck auf die Fertigstahlpreise verringerte. Der schwächere Markt für Eisenschwamm in Verbindung mit einem reichlichen Materialangebot ermöglichte es den Lieferanten, auch bei geringeren Margen wettbewerbsfähige Angebote aufrechtzuerhalten.

Die regionale Marktlage spiegelt ebenfalls die schwache Nachfrage wider. Die Angebotspreise für Walzdraht aus Induktionsofen-Lichtbogenofen (IF-EAF) lockerten sich auf etwa 510 USD/t CNF Raxaul, was auf eine nachlassende Nachfrage in den Nachbarmärkten hindeutet und die vorsichtige Stimmung im nepalesischen Langproduktsegment verstärkt. Das begrenzte grenzüberschreitende Handelsvolumen schwächte jede substanzielle Preisstütze für heimischen Betonstahl weiter.

Für die Zukunft erwarten Marktteilnehmer eine Erholung der Bautätigkeit nach der Monsunzeit, insbesondere nach der Auszahlung ausstehender Regierungszahlungen und dem Neustart von Infrastrukturprojekten. Bis dahin dürften die Betonstahlpreise voraussichtlich unter Druck bleiben, da die Nachfragebedingungen weiterhin die relativ stabilen Rohstofffundamentaldaten überlagern werden.

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