de.wedoany.com-Bericht: Der digitale Fertigungsdienstleister Protolabs hat angekündigt, seine Kapazitäten für die schnelle CNC-Bearbeitung und den 3D-Druck zu erweitern, um der Nachfrage von Drohnenherstellern gerecht zu werden. Das Unternehmen gab bekannt, dass die Einnahmen von Drohnenkunden seit 2023 um über 90 % gestiegen sind, mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von nahezu 40 %.

Der digitale Hersteller mit Hauptsitz im US-amerikanischen Minneapolis erklärte, dass die Kapazitätserweiterung vor allem auf kommerzielle und militärische Drohnenprojekte abzielt, bei denen die Nachfrage nach schnell iterierenden kundenspezifischen Teilen kontinuierlich steigt. Protolabs hat seine CNC-Bearbeitungsfähigkeiten aufgerüstet, um innerhalb weniger Tage endgültige Metall- und Kunststoffteile mit höheren Toleranzen, höherer Präzision sowie erweiterten funktionalen und ästhetischen Oberflächen liefern zu können. Das Unternehmen wies darauf hin, dass diese Anpassungen dem in der Drohnenentwicklung üblichen Modell der hohen Variantenvielfalt und Kleinserienproduktion entsprechen, bei dem Ingenieurteams Designs häufig iterieren und kundenspezifische Nutzlasten integrieren.
In Zusammenarbeit mit HP Additive hat Protolabs auch die Kapazitäten für den Multi Jet Fusion 3D-Druck erweitert, um die Produktionsmöglichkeiten für Drohnenhersteller zu erhöhen. Das MJF-Verfahren ermöglicht die Herstellung dünnwandiger, nahezu durchscheinender Teile aus Nylon PA-12, einem Material mit hohem Festigkeits-Gewichts-Verhältnis, Schlagfestigkeit und Haltbarkeit, das sich für raue Betriebsbedingungen eignet. In der Drohnenfertigung wird diese Technologie häufig für Leitungen, Gehäuse, Halterungen und Schutzabdeckungen in der Avionikkühlung, der Wartung vor Ort und der Nutzlastintegration eingesetzt. Suresh Krishna, Präsident und CEO von Protolabs, erklärte, dass Drohnenentwickler in dieser wettbewerbsintensiven Branche mit der Geschwindigkeit von Software innovieren. Protolabs könne flugfähige Teile innerhalb von Tagen statt Wochen liefern, und die Fortschritte in der CNC-Bearbeitung und additiven Fertigung ermöglichten engere Toleranzen und eine Gewichtsreduzierung bei Drohnenteilen.






