de.wedoany.com-Bericht: Das chinesische Finanzministerium und das Ministerium für Notfallmanagement haben am 11. Juli 2026 dringend 40 Millionen Yuan aus dem zentralen Katastrophenhilfefonds bereitgestellt, um die Provinzen Fujian und Zhejiang bei der Hochwasser- und Taifunbekämpfung sowie bei Notfall- und Rettungsmaßnahmen zu unterstützen. Die Mittel werden vor allem für die Notfallevakuierung von betroffenen Personen, die Beseitigung von Gefahren, die Untersuchung und Behebung von Sekundärkatastrophenrisiken sowie für andere Notfallmaßnahmen eingesetzt, um Schäden und Verluste an Menschenleben so gering wie möglich zu halten.
Das Finanzministerium ist eines der konstituierenden Organe des Staatsrates der Volksrepublik China und zuständig für die staatlichen Einnahmen und Ausgaben, die Finanz- und Steuerpolitik sowie die Verwaltung der Finanzmittel. Das Ministerium für Notfallmanagement ist für die umfassende Überwachung und Frühwarnung von Naturkatastrophen, die Notfallrettung und die Verteilung von Hilfsgütern zuständig. Die beiden Ministerien erklärten, dass mit der Bereitstellung dieser Mittel die Sicherheit von Leben und Eigentum der Bevölkerung wirksam geschützt werde.
Unter dem Einfluss des starken Taifuns „Bavi" kam es in einigen Küstenregionen Ostchinas zu starken Regenfällen, die schwere Gefahren und Schäden verursachten. Die Küstengebiete der Provinzen Fujian und Zhejiang wurden von starken Winden, sintflutartigen Regenfällen und Sturmfluten heimgesucht. In einigen Städten kam es zu schweren Überschwemmungen, Infrastruktur wurde beschädigt. Die lokalen Regierungen haben Notfallpläne aktiviert und die Evakuierung der Bevölkerung organisiert. Das nationale Hauptquartier für Hochwasser- und Dürrehilfe hat für die Provinzen Fujian und Zhejiang die nationale Notfallstufe II für Hochwasser- und Taifunbekämpfung ausgelöst. Die Notfallstufe II bedeutet, dass die Katastrophenlage relativ ernst ist und eine Koordinierung von Ressourcen auf nationaler Ebene zur Unterstützung der lokalen Rettungs- und Hilfsmaßnahmen erforderlich ist.
Derzeit steht China kurz vor der kritischen Hochwasserperiode von Ende Juli bis Anfang August („Qi Xia Ba Shang"), in der die Hochwasser- und Katastrophenhilfe vor einer komplexen und ernsten Lage steht. Das Finanzministerium erklärte, dass es stets die Sicherheit von Leben und Eigentum der Bevölkerung an erste Stelle stellen werde, die Entwicklung der Katastrophenlage genau verfolgen, die finanzielle Unterstützung verstärken und die lokalen Behörden bei der Prävention, Minderung und Bewältigung von Katastrophen umfassend unterstützen werde.
Die dringend bereitgestellten 40 Millionen Yuan Katastrophenhilfe sind eine schnelle Reaktionsmaßnahme der zentralen Finanzbehörden auf plötzliche Naturkatastrophen. Sie sollen den betroffenen Gebieten rechtzeitig finanzielle Unterstützung bieten und den lokalen Regierungen helfen, schnell Rettungs- und Notfallmaßnahmen einzuleiten, um die Auswirkungen des Taifuns auf die Sicherheit von Leben und Eigentum der Bevölkerung sowie auf die sozioökonomische Entwicklung abzumildern. Die zuständigen Behörden der Provinzen Fujian und Zhejiang werden die Mittel entsprechend der tatsächlichen Katastrophenlage koordiniert einsetzen, um einen effizienten und geordneten Ablauf der Hilfsmaßnahmen zu gewährleisten.






