de.wedoany.com-Bericht: Schneider Electric hat die neue Kaltwassersatz-Serie „Uniflair XCAF" vorgestellt, deren Energieeffizienzverhältnis (EER) bei bis zu 4,66 liegt. Sie ist darauf ausgelegt, die Kühlungsherausforderungen hochdichter GPU-Cluster zu bewältigen.

Das System kombiniert Luftkühlung mit freier Kühlung und richtet sich hauptsächlich an Betreiber hochdichter, flüssigkeitsgekühlter Rechenzentren, die KI-Workloads bewältigen. Schneider Electric hat bereits die ersten Geräte ausgeliefert; die weltweite Verfügbarkeit ist gegeben.
Mit der Verbreitung von GPU-Clustern und Flüssigkühlarchitekturen benötigen Rechenzentrumsbetreiber Kühlsysteme, die unter wechselnden Lasten stabil laufen, sich an höhere Wassertemperaturen anpassen und die freie Kühlung so weit wie möglich nutzen können. Laut Anbieter ist die Uniflair XCAF-Serie genau dafür konzipiert und richtet sich an Betreiber von Rechenzentren, die bereits auf Flüssigkühlung für KI und High-Performance Computing (HPC) umgestellt haben oder sich im Umstellungsprozess befinden.
Die Kaltwassersatz-Serie umfasst zwei Modelle: den „Uniflair XCAC" für Luftkühlung und den „Uniflair XCAF" für freie Kühlung. Beide Modelle verwenden ölfreie, magnetisch gelagerte Zentrifugalverdichter, integrierte Drehzahlregelung und Sprühverdampfer. Die gesamte Serie umfasst sechs Größen mit einer Kälteleistung von 1200 bis 2500 Kilowatt und einem Energieeffizienzverhältnis (EER) von bis zu 4,66. Das verwendete Kältemittel hat ein extrem niedriges Treibhauspotenzial (ultra-low GWP) und entspricht der EU-F-Gase-Verordnung 2024/573.
Das Modell „Uniflair XCAF" ist für den Betrieb mit Vorlauftemperaturen von bis zu 33 Grad Celsius ausgelegt, was die Verfügbarkeit der freien Kühlung über das ganze Jahr erhöht. Der Betriebstemperaturbereich des Systems liegt zwischen minus 20 und plus 52 Grad Celsius. Laut Schneider Electric kann dieses Modell in gemäßigten Klimazonen im Vergleich zur rein mechanischen Kühlung bis zu 60 % Energie einsparen. Die magnetgelagerten Verdichter benötigen keinen Schmierölkreislauf, was den Wartungsaufwand, das Kontaminationsrisiko und mechanische Verluste reduziert. Bei der Wärmeabfuhr setzt Schneider Electric auf eine Wärmetauscherarchitektur mit Sprühverdampfer und V-förmigen Mikrokanalrohrschlangen, um sowohl die Kältemittelfüllmenge als auch den Materialeinsatz zu reduzieren. Neue, großformatige EC-Ventilatoren verbessern den Wärmeaustausch und den Luftdurchsatz bei gleichzeitiger Geräuschreduzierung. Laut Hersteller kann das System nach einem Stromausfall innerhalb von drei Minuten seine volle Lastfähigkeit wiederherstellen. Neue Firmware-Funktionen optimieren den Betrieb in Echtzeit, darunter Algorithmen für drehzahlgeregelte Pumpen (z. B. konstanter Durchfluss, konstante Temperaturdifferenz oder konstanter Differenzdruck), Ventilatormodulation für niedrige und extrem niedrige Geräuschpegel sowie Energiemessung und Echtzeit-Durchflussmessung.






