Der britische National Wealth Fund gab kürzlich bekannt, dass er ScottishPower, einer Tochtergesellschaft von Iberdrola, ein Darlehen in Höhe von 600 Millionen Pfund (ca. 802 Millionen US-Dollar) zur Verfügung stellen werde, um das Projekt zur Modernisierung des britischen Stromnetzes zu unterstützen.

Vor einer Woche lösten großflächige Stromausfälle in Spanien und Portugal in der Industrie Bedenken aus, dass es zu unzureichenden Investitionen in die europäische Strominfrastruktur käme. Großbritannien plant, bis 2030 eine grundsätzliche Dekarbonisierung des Energiesektors zu erreichen, und Netzmodernisierungen sind dabei zu einem zentralen Bindeglied geworden.
Die Finanzierung wird vorrangig den sieben Projekten zur Modernisierung des Übertragungsnetzes von ScottishPower zugutekommen, darunter Eastern Green Connection 1 und 4, um die Übertragung erneuerbarer Energie von Schottland nach England zu fördern. Darüber hinaus werden auch die Netzanlagen an fünf Standorten in Schottland verbessert, unter anderem durch den Bau neuer Umspannwerke und die Optimierung von Freileitungen und Übertragungskabeln.
Der britische National Wealth Fund wurde 2024 gegründet, um sich auf die Förderung des Wirtschaftswachstums und Investitionen in saubere Energie zu konzentrieren. Das Darlehen in Höhe von 600 Millionen Pfund ist Teil eines Finanzierungspakets im Umfang von 1,35 Milliarden Pfund. Die Bank of America fungiert als Kreditarrangeur und weitere beteiligte Finanzinstitute sind BNP Paribas und die Lloyds Bank.









