de.wedoany.com-Bericht: Die Erneuerbare-Energien-Tochter EDPR des portugiesischen Energieversorgers EDP steigerte ihre Stromerzeugung im ersten Halbjahr im Jahresvergleich um 4 % auf insgesamt 22,1 Terawattstunden. Dieses Wachstum ist vor allem auf die kontinuierliche Ausweitung der installierten Kapazität zurückzuführen, die im Berichtszeitraum auf 20,5 Gigawatt anstieg.

Regional betrachtet steuerte Nordamerika mehr als 60 % der Gesamtproduktion bei; die Erzeugung in dieser Region stieg dank neuer Anlagen um 7 % im Jahresvergleich. Europa trug 26 % zur weltweiten Gesamtproduktion bei, verzeichnete jedoch einen Rückgang von 2 % im Jahresvergleich, was auf eine Reduzierung der Netto-Installationskapazität um 200 Megawatt infolge von Vermögensverkäufen zurückzuführen ist. Die Produktion in Südamerika sank um 2 %, hauptsächlich aufgrund schwächerer Ressourcenbedingungen, wobei die Neuinstallationen diesen Rückgang teilweise abfederten. Die Region Asien-Pazifik zeigte eine starke Leistung mit einem Produktionsanstieg von 17 % im Jahresvergleich, begünstigt durch die Inbetriebnahme neuer Kapazitäten und verbesserte Ressourcenbedingungen.
Auf Konzernebene blieb die gesamte Stromerzeugung von EDP im ersten Halbjahr mit 34,5 TWh stabil. Die thermische Stromerzeugung ging im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zurück, der von Stromausfällen geprägt war. Die Wasserkraftproduktion sank um 5 % im Jahresvergleich; dabei verzeichnete die Iberische Halbinsel einen Rückgang von 10 %, während Brasilien ein Wachstum von 8 % erzielte. Bei der Gasverstromung sank die Erdgasproduktion auf der Iberischen Halbinsel um 13 % im Jahresvergleich, während die Kohleverstromung in Spanien mit einem Rückgang von 66 % noch deutlicher ausfiel.
Betrachtet man die verschiedenen Erzeugungsarten, so stieg die konzentrierte Solarenergieproduktion um 16 % im Jahresvergleich, wobei Nordamerika mit einem Anstieg von 21 % der Haupttreiber war. Die dezentrale Solarenergieproduktion wuchs mit 21 % noch schneller, wobei Nordamerika und Europa Zuwächse von 36 % bzw. 29 % verzeichneten. Die Windstromproduktion stieg insgesamt um 1 %, mit einem Anstieg von 3 % in Nordamerika und einem Rückgang von 2 % in Europa.






