Die Europäische Kommission hat vor Kurzem einen Plan ausgearbeitet, der vorsieht, den Kauf von russischem Erdgas (einschließlich Flüssigerdgas) und Öl bis Ende 2027 schrittweise einzustellen. Der Plan enthält auch Vorschläge zum Ersatz russischer Kernbrennstoffe und -materialien.
Die Europäische Kommission wies darauf hin, dass die EU ihre Abhängigkeit von russischer Energie beenden werde, indem sie die Einfuhr russischen Erdgases und Öls einstelle und aus der russischen Atomenergie aussteige, um die Energieversorgung und Preisstabilität sicherzustellen. Der neue Fahrplan der EU für erneuerbare Energien zielt auf eine vollständige Unabhängigkeit der Energieversorgung von Russland ab.
Seit Russland 2022 militärische Maßnahmen gegen die Ukraine eingeleitet hat, arbeitet die EU daran, den Anteil russischer Importe fossiler Brennstoffe durch das EU-Programm für Strom aus erneuerbaren Energien und Sanktionen zu reduzieren. Allerdings erholten sich die russischen Gasimporte im vergangenen Jahr um 18 Prozent, wobei Italien, die Tschechische Republik und Frankreich den größten Anteil der Importe ausmachten. Die Europäische Kommission ist der Ansicht, dass eine übermäßige Abhängigkeit von russischen Energieimporten eine Sicherheitsbedrohung darstelle und forderte neue koordinierte Maßnahmen.
Die neuen Maßnahmen sollen die Sicherheit der Energieversorgung aufrechterhalten und gleichzeitig die Auswirkungen auf Preise und Märkte minimieren. Die Umsetzung dieser Maßnahmen erfolgt parallel zur fortschreitenden Energiewende.









