AFC Energy und Komatsu entwickeln gemeinsam Ammoniak-Cracking-Motorentechnologie für grüne Transformation schwerer Industrieausrüstung
2026-02-20 08:15
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Das britische Unternehmen AFC Energy hat mit dem japanischen Industrieausrüstungsriesen Komatsu und dessen Partnerunternehmen Industrial Power Alliance eine Vereinbarung im Wert von 2 Millionen US-Dollar zur gemeinsamen Entwicklung einer Ammoniak-Cracking-Motorentechnologie unterzeichnet. Diese Zusammenarbeit zielt darauf ab, die Machbarkeit einer skalierbaren Ammoniak-Kraftstoffmotorplattform zu erforschen und markiert den ersten Einsatz der AFC-Energy-Technologie im Bereich schwerer Industrieausrüstung wie Planierraupen, Muldenkipper und Bagger.

Die gemeinsame Entwicklungsvereinbarung basiert auf Lieferbedingungen „bestimmter Meilensteine“, wobei spezifische Details und Zeitpläne noch nicht festgelegt sind. Taisuke Kusaba, Chief Technology Officer von Komatsu, erklärte: „Nachhaltigkeit und Geschäftswachstum sind die zentralen Triebkräfte dieser Zusammenarbeit.“ Das Ziel des Unternehmens ist es, die CO2-Emissionen bis 2030 um 50 % zu reduzieren und bis 2050 vollständige Klimaneutralität zu erreichen.

AFC-Energy-CEO John Wilson betonte: „Diese Zusammenarbeit stimmt mit unserer Geschäftsstrategie überein, Wasserstoff-Energieerzeugungssysteme ohne Abhängigkeit von staatlichen Subventionen bereitzustellen.“ Mit dem Trend zur Reduzierung von Dieselverbrauch in der Bauindustrie entstand die Ammoniak-Cracking-Motorentechnologie. AFC Energy hat kürzlich tragbare Ammoniak-Cracker und Generatoren für die Bauindustrie geliefert und damit eine Nische eröffnet.

Obwohl Ammoniak als kohlenstofffreier Kraftstoff Potenzial besitzt, ist seine Verbrennungseigenschaft im Vergleich zu Diesel schlechter und es bestehen Probleme wie hohe Toxizität, Korrosionsrisiken und Schadstoffemissionen wie Lachgas. Zudem ist die volumetrische Energiedichte von Ammoniak weitaus geringer als die von Diesel, etwa 2,5- bis 3-mal niedriger, was seine Effizienz in bestimmten Anwendungen einschränkt.

Weltweit ist der Konsens über Nachhaltigkeitsziele begrenzt, aber die Erforschung relevanter Technologien schreitet voran. Beispielsweise hat Acciona im größten Kupferbergwerk der Welt in Chile wasserstoffbetriebene Brennstoffzellengeneratoren eingesetzt, während Hitachi ähnliche Systeme auf britischen Baustellen getestet hat. Das britische Construction Leadership Council plant, den Dieselverbrauch auf Baustellen bis 2035 um 78 % zu reduzieren, was Innovationen wie der Ammoniak-Cracking-Motorentechnologie Entwicklungschancen bietet.

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