de.wedoany.com-Bericht: Nach Erhalt der erforderlichen Baugenehmigungen durch die Stadtverwaltung von Valencia haben Prologis und PragmaCharge im Logistikpark Mercavalencia mit dem Bau einer großen Ladestation für Elektro-LKW begonnen. Das Gesamtinvestitionsvolumen beträgt 5 Millionen Euro und dient der Energieversorgung emissionsfreier Schwerlastflotten.
Die Ladestation befindet sich im Logistikknotenpunkt Mercavalencia, der direkt die Hafenanlagen von Valencia mit den Schienenanlagen von San Luis Fuente verbindet. Täglich verkehren in diesem Gebiet zahlreiche Schwerlastfahrzeuge. Das Projekt erstreckt sich über eine Fläche von 12.500 Quadratmetern und ist so konzipiert, dass es gleichzeitig mehrere Elektro-LKW laden kann.

Der Bau erfolgt in zwei aufeinanderfolgenden Phasen. In der ersten Phase wurden bereits 14 Hochleistungsladepunkte installiert, die im dritten Quartal dieses Jahres in Betrieb genommen werden sollen. In der zweiten Phase werden die restlichen Ladepunkte hinzugefügt, sodass die Gesamtzahl der Stromversorgungspunkte 48 erreicht. Die Fertigstellung ist für das erste Quartal 2027 geplant.
Prologis bestätigte, dass die Ladeeinrichtung allen Transportunternehmen offensteht, nicht nur den bestehenden Unternehmenskunden. Das Budget von 5 Millionen Euro wird für die Netzumrüstung, die Beschaffung von Hochleistungs-Transformatoren und die zugehörigen Tiefbauarbeiten verwendet. Der Betrieb unterliegt den internen Sicherheitsprotokollen von Mercavalencia; Transportunternehmen müssen über eine überwachte Zufahrtsschleuse am Eingang die Plattform betreten.
Die Einrichtung dieser Anlage spiegelt den Wandel im europäischen Straßengüterverkehr wider. Laut Daten des Europäischen Automobilherstellerverbands (ACEA) stieg der Marktanteil von Elektro-LKW in Europa von 2,3 % im Jahr 2024 auf 4,2 % im vergangenen Jahr. Dennoch bleibt der Mangel an Ladestationen auf Langstrecken ein wesentlicher Faktor, der die Verbreitung nachhaltiger Flotten behindert. Die Inbetriebnahme des Hochleistungsladezentrums in Valencia soll die Versorgungsunsicherheit verringern.










