Pembina-Konsortium treibt 3,2-Milliarden-Dollar-Stromzentrumsprojekt in Alberta, Kanada, voran
2026-07-15 11:26
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de.wedoany.com-Bericht: Pembina Pipeline hat gemeinsam mit Morgan Stanley Infrastructure Partners (MSIP) und Kineticor Asset Management die endgültige Investitionsentscheidung für das Greenlight Electricity Centre-Projekt in der Grafschaft Sturgeon, Alberta, Kanada, getroffen. Das Gaskraftwerk hat ein Gesamtinvestitionsvolumen von 4,6 Milliarden kanadischen Dollar (3,2 Milliarden US-Dollar) und eine installierte Leistung von 932 Megawatt.

Die Anlage wird ein großes Rechenzentrum mit Strom versorgen, dessen Betreiber noch nicht bekannt gegeben wurde. Das Kraftwerk soll in der zweiten Jahreshälfte 2030 in Betrieb gehen. Das Projekt zielt darauf ab, den durch die Expansion von Künstlicher Intelligenz und Cloud-Computing gestiegenen Strombedarf von Rechenzentren zu decken. Gemäß der Beteiligungsstruktur halten Pembina und MSIP jeweils 47,5 % der Anteile, Kineticor 5 %. Pembina wird Kapitalausgaben in Höhe von rund 2,3 Milliarden kanadischen Dollar übernehmen.

Greenlight hat eine langfristige Stromliefervereinbarung unterzeichnet, um dem Rechenzentrum im Tolling-Verfahren 932 Megawatt Kapazität bereitzustellen und Einnahmen durch kapazitäts- und nutzungsabhängige Zahlungen zu erzielen. Pembina erklärte, dass dieses Modell mit seinem gebührenbasierten Geschäftsmodell übereinstimme. Das Unternehmen erwartet von dem Projekt einen annualisierten bereinigten EBITDA von etwa 310 Millionen US-Dollar.

Das Kraftwerk wird Gasturbinen und Dampfturbinen von Siemens Energy einsetzen. Rund 85 % der Kapitalkosten wurden bereits durch Festpreisverträge gesichert. Ein Konsortium aus Aecon Group und Técnicas Reunidas ist für Engineering, Beschaffung und Bau verantwortlich. Die Fremdfinanzierung auf Anlagenebene soll voraussichtlich 60 % der Projektkosten abdecken, der Rest wird durch Eigenkapital finanziert. Der Standort ist bereits genehmigt und kann in Zukunft auf 1,86 Gigawatt erweitert werden. Das Projekt verbraucht täglich etwa 150 Millionen Kubikfuß Erdgas; die Transportkapazität wurde durch bestehende Pipeline-Vereinbarungen sichergestellt.

Das Projekt hat die erforderlichen behördlichen Genehmigungen erhalten. Die Partner erwägen weitere Phasen sowie weitere datenzentrumsbezogene Stromprojekte, abhängig von künftigen Vereinbarungen und Genehmigungsverfahren. Scott Burrows, Präsident und CEO von Pembina, erklärte, dass das Unternehmen seine starke Position im kanadischen Midstream-Energiesektor nutze, um auf den Strombedarf von Rechenzentren in Alberta zu reagieren, und dass dieses Projekt seinem Midstream-Geschäftsmodell entspreche.

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