Mitsubishi Estate baut in Japan 2.500-Megawatt-Rechenzentrum für 9,3 Milliarden US-Dollar
2026-07-15 11:40
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de.wedoany.com-Bericht: Der japanische Immobilienentwickler Mitsubishi Estate plant Investitionen in Höhe von rund 1,5 Billionen Yen (9,3 Milliarden US-Dollar) für den Bau eines großen Rechenzentrums mit einer Gesamtkapazität von 2.500 Megawatt (MW) in Japan. Dies gab der Präsident des Unternehmens, Atsushi Nakajima, bekannt.

Mitsubishi Estate plant den Bau von etwa zehn Rechenzentrumseinrichtungen mit Kapazitäten von mehreren Dutzend bis mehreren Hundert Megawatt pro Einrichtung, die insgesamt 2.500 Megawatt erreichen. Nakajima erklärte, dass das Unternehmen anschließend mit Rechenzentrumsbetreibern und Investoren zusammenarbeiten werde, um diese Einrichtungen zu betreiben. Dieser Schritt könnte Mitsubishi Estate zu einem der führenden Rechenzentrumsbetreiber in Japan machen.

Derzeit hat das Unternehmen für fünf Einrichtungen in den Regionen Kantō und Kansai Grundstücke und die Stromversorgung für die Infrastruktur gesichert, wobei die Gesamtkapazität dieser Einrichtungen 1.000 Megawatt beträgt. Dies ist das erste Rechenzentrumsprojekt von Mitsubishi Estate in Japan. Zuvor hatte das Unternehmen bereits Erfahrungen in den USA gesammelt und entwickelt dort 14 Rechenzentren mit Kosten von bis zu 2,3 Billionen Yen, die bis 2030 fertiggestellt werden sollen. Mehrere verbundene Unternehmen US-amerikanischer Technologiekonzerne haben bereits zugesagt, in diese von der Mitsubishi Estate Asset Management Company verwalteten Einrichtungen einzuziehen.

Nakajima erklärte, dass die Nachfrage nach Rechenzentren trotz steigender Baukosten weiterhin sehr stark sei, und wies darauf hin, dass diese Rechenzentren nach und nach zu einer weltweit unverzichtbaren Infrastruktur würden. Zur Umsetzung des Projekts hat Mitsubishi Estate ein spezielles Büro eingerichtet und Rechenzentrumsexperten eingestellt, während es gleichzeitig seine Vorteile bei Grundstücksakquisitionen, dem Design von Rechenzentren und der Koordination mit Auftragnehmern und Regierungsbehörden nutzt. In Japan werden Rechenzentren in der Regel von großen Telekommunikationsunternehmen wie NTT und SoftBank Corp. entwickelt, doch in den letzten Jahren sind auch Immobilienentwickler in die Branche eingestiegen und dominieren den Bau von Einrichtungen.

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