Intel investiert 5,7 Milliarden US-Dollar in den Ausbau des Fertigungsstandorts Leixlip in Irland
2026-07-15 11:36
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de.wedoany.com-Bericht: Intel hat Investitionen in Höhe von 5 Milliarden Euro (ca. 5,7 Milliarden US-Dollar) in den Leixlip-Campus in Irland angekündigt, um die bestehenden Fertigungsanlagen zu erweitern und moderne Produktionsausrüstung zu installieren. Damit soll die Nachfrage nach fortschrittlichen Siliziummaterialien in den Bereichen Künstliche Intelligenz und Hochleistungsrechnen gedeckt werden. Die entsprechenden Bauarbeiten wurden bereits Anfang dieses Jahres aufgenommen.

Luftaufnahme des Intel-Campus in Leixlip, Irland. Bildquelle: Intel Corporation.

Diese Investition wird es dem Campus ermöglichen, auf Basis der Intel-3-Knoten-Technologie Intel Xeon 6 und die nächste Generation von Intel Xeon-Prozessoren zu fertigen. Der Ausbau unterstützt zudem Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten und nutzt vorhandene Reinraumflächen, um die europäische Halbleiterlieferkette zu stärken. Die Modernisierung des Standorts Leixlip umfasst die Umgestaltung des automatischen Transportsystems, um verschiedene Teile des Campus zu verbinden und die Produktionseffizienz zu steigern.

Naga Chandrasekaran, Executive Vice President, Chief Technology and Operations Officer und General Manager von Intel Foundry, erklärte, dass diese Investition ein klares Bekenntnis zur Maximierung der Kapazität des Leixlip-Campus und zur Verbesserung der Produkte für Intel-Foundry-Kunden darstellt. Durch die Investition in bestehende Wafer-Fabriken mit modernster Technologie und die Installation hochmoderner Werkzeuge steigert Intel nicht nur die Produktion wichtiger Produkte auf Basis von Intel 3, wie Xeon 6 und der nächsten Generation von Intel Xeon-Prozessoren, sondern stellt auch sicher, dass Irland weiterhin an der Spitze des globalen fortschrittlichen Fertigungsökosystems steht und die Rolle der Region in der globalen Technologielandschaft gestärkt wird.

Intel gab an, dass die Investition das irische Halbleiterökosystem unterstützen, seine Position als europäisches Fertigungszentrum festigen und mit den Zielen der EU hinsichtlich technologischer Souveränität im Einklang stehen wird. Dies trägt zu einer widerstandsfähigeren heimischen Versorgung mit Spitzenprozessoren bei. Seit dem Einstieg in Irland im Jahr 1989 hat Intel über 30 Milliarden Euro im Land investiert. Der Leixlip-Campus beschäftigt derzeit 4.900 Mitarbeiter und ist einer der fortschrittlichsten Fertigungsstandorte von Intel.

Der irische Premierminister Micheál Martin bezeichnete die jüngste Milliardeninvestition von Intel als starken Vertrauensbeweis in die irische Fachkräftebasis und seine zentrale Stellung im europäischen Ökosystem für fortschrittliche Fertigung. In einer Zeit rasanten technologischen Wandels und globalen Wettbewerbs stärkt dieser Ausbau Irlands Rolle bei der Sicherung widerstandsfähiger Halbleiterlieferketten und untermauert seinen Anspruch, weltweit führend in Innovation, Produktivität und nachhaltigem Wirtschaftswachstum zu bleiben. Intel wies darauf hin, dass die Investition voraussichtlich auch neue unbefristete Arbeitsplätze im Hochtechnologiebereich schaffen wird, die ein breites Spektrum an Fachberufen umfassen.

Im April gab Intel die Ergebnisse des ersten Quartals 2026 bekannt und meldete einen Nettoverlust von 3,7 Milliarden US-Dollar, verglichen mit einem Nettoverlust von 800 Millionen US-Dollar im Vorjahreszeitraum.

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